Astrologie im Alterthum. (Q1550606)
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scientific article; zbMATH DE number 2709214
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Astrologie im Alterthum. |
scientific article; zbMATH DE number 2709214 |
Statements
Astrologie im Alterthum. (English)
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1879
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Der Verfasser beginnt damit, dass er die Wichtigkeit der Entwickelung der Astrologie nicht nur für die Astronomie, sondern auch für die allgemeine Culturgeschichte auseinandersetzt. Er macht dann wahrscheinlich, dass nach den Keilinschriften schon das Volk der Akkader die Sterndeutung ausgebildet und später auf die semitische Bevölkerung Mesopatamiens vererbt habe. Dem schliesst sich eine Beschreibung des wahrscheinlich ältesten Denkmals der Astrologie, des astronomisch-astrologischen Werkes Sargon's I. von Agone, an, das sich in der Bibliothek des Königs Assurbanipal gefunden hat. Es ergiebt sich aus diesem, ''Namar-Bili'' genannten Werke, dass die Astrologen jener Zeit un Gegend besonders den mond, dann Venus und Mars zum Gegenstande ihrer Beobachtung gemacht haben. Kurz nur wird weiter die Astrologie bei den Aegyptern behandelt. Auf Seite 10 wendet sich der Verfasser zu den Griechen und Römern. Hier wird mit Herodot begonnen, und sodann Pythagoras, Oenopides, Eudoxous, Archytas und endlich der Kalender des Meton besprochen. Durch den Baalpriester Berosus kamen die chaldäischen Kenntnisse nach Griechenland. Seine Lehre erlangte grossen Einfluss, dem sich auch die Stoiker nicht entzogen. Der Ansicht der Stoiker ist ein weiterer Abschnitt der Arbeit gewidmet. Daran knüpft sich eine Besprechung der astrologischen Gedichte: ``\(\pi\varepsilon\varrho\grave\iota\,\kappa\alpha\tau\alpha\varrho\chi\tilde \omega\nu\)'' des Maximus, und der Schrift ``\(\varepsilon\grave\iota\sigma\alpha \gamma\omega\gamma\acute\eta\,\varepsilon\grave\iota\varrho\,\tau\grave\alpha \,\varphi\alpha\iota\nu\acute o\mu\varepsilon\nu\alpha\)'' des Geminus aus dem letzten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Mit pag. 20 beginnt die Besprechung der Römer. Die erste Ausweisung der Astrologen erfolgte im Jahre 139 n. Chr. Namentlich der Einfluss der Asrtologen auf die Kaiser wird im Einzelnen verfolgt. Ein längerer Abschnitt ist dabei dem Tetrabiblos des Ptolemäus gewidmet, ebenso werden auf pag. 34 die 8 Bücher Matheseos des Firmicus Maternus eingehend besprochen.
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