Comparison of two assumptions on the moral significance of sums of money. (Q1553191)
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scientific article; zbMATH DE number 2710943
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Comparison of two assumptions on the moral significance of sums of money. |
scientific article; zbMATH DE number 2710943 |
Statements
Comparison of two assumptions on the moral significance of sums of money. (English)
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1878
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Ausgehend von der Forderung: Die moralische Bedeutung einer Summe muss sich kleiner ergeben, wenn sie Gewinn, als wenn sie Verlust bedeutet, und sie muss um so kleiner ausfallen, je höher der Betrag des physischen Vermögens der Person ist, macht der Verfasser die Annahme, dass man die moralische Bedeutung einer Vermögensänderung proportional setzen kann dem Verhältniss ihres absoluten Betrages zu dem durch sie geänderten ursprünglichen Vermögen. Diese Annahme wird verglichen mit der bekannten Bernoulli'schen Annahme, der sich auch Laplace angeschlossen hat, und es wird an einer grösseren Zahl von Anwendungen gezeigt, dass die beiden Annahmen, zwar in den numerischen Ergebnissen von einander abweichend, doch hinsichtlich aller allgemeinen Resultate, welche aus dem Begriffe der moralischen Bedeutung einer Geldsumme und der moralischen Hoffnung abgeleitet werden können, vollkommen mit einander übereinstimmen, so das diese allgemeinen Resultate auch aus der hier gemachten Annahme, für welche der Verfasser den Vorzug des einacheren Rechnungsmechanismus in Anspruch nimmt, zu entwickeln sind. Diese allgemeine Resultate hält der Verfasser, und wohl nicht mit Unrecht, für die Hauptsache, auch weist er darauf hin, dass seine Annahme bei der plötzlichen Vermögensänderung die Verhältnisse strenger beurtheilt, den Gewinn weniger wichtig, dagegen den Verlust bedeutender erscheinen lässt, als Bernoulli's Hypothese, welche sich auf die continuilichen Vermögensänderungen gründet.
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Bernoulli's hypothesis on moral significance of sums of money
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