Study of the movement of the atmosphere. Part I. (Q1556744)
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scientific article; zbMATH DE number 2714680
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Study of the movement of the atmosphere. Part I. |
scientific article; zbMATH DE number 2714680 |
Statements
Study of the movement of the atmosphere. Part I. (English)
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1876
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Die Verfasser haben in diesem ersten Theile ihrer Studien die Entwickelung der Mechanik der Atmosphäre begonnen. Die Resultate sind ohne Zweifel von grosser Wichtigkeit für die Meteorologie. Im ersten Capitel behandeln die Verfasser das Gleichgewicht der Atmosphäre. Sie berechnen die Transformationen, welche eine Luftmasse erleidet, indem sie sich erhebt, ohne Wärme zu absorbiren oder abzugeben. Diese Transformationen Bestimmen die Stabilität oder Instabilität des Gleichgewichtes der Atmosphäre, von dem die Entstehung verticaler Strömungen abhängt. Die verticalen Strömungen rufen Winde hervor, d. h. horizontale Strömungen. Im zweiten Capitel behandeln die Verfasser die Winde mit geradlinigen oder kreisförmigen Isobaren oder die Wirbelwinde. Sie frühren die Reibung an der Oberfläche der Erde ein und die ablendende Kraft der Rotation der Erde. Sie zeigen, dass man die Bahnen, die Isobaren, die Geschwindigkeiten und die Druckkräfte in einem Winde berechnen kann, wenn man die Parameter oder Constanten des System kennt. Für einen Wirbelwind giebt es nur zwei Parameter, nämlich das Maximum der Geschwindigkeit und die Entfernung des Centrums, wo diese statt hat. Indem die Verfasser die Winde mit geradlinigen Isobaren behandeln, entwickeln sie die Gleichung der Bahn eines Windes, der den Aequator passirt. Die Uebereinstimmung mit den Beobachtungen über die im Atlantischen und Indischen Ocean entstehenden Winde und die Monsuns im Indischen Ocean ist sehr deutlich. Im dritten Capitel entwickeln die Verfasser die Gleichung eines verticalen Stromes und finden, dass die Höhe desselben horizontal begrenzt ist. Ein System von Winden ist daher zusammengesetzt aus zwei horizontalen Strömungen, von denen die eine sich längs der Oberfläche der Erde, und die andere in dem oberen Schichten dere Atmosphäre bewegt, und einer verticalen Strömung, absteigend oder niedersteigend, die die Vermittelung zwischen den beiden horizontalen Strömungen bildet. Es ergiebt sich als Resultat der Studien, dass, wenn die Meteorologie Ergolg haben soll, meteorologische Stationen in der Höhe gegründet werden müssen, sei es auf Bergen oder in einem mit selbstregistrirenden Instrumenten versehenen Ballon.
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