On the number of collisions and the average collision distances in compound gases. (Q1556898)
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scientific article; zbMATH DE number 2714837
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On the number of collisions and the average collision distances in compound gases. |
scientific article; zbMATH DE number 2714837 |
Statements
On the number of collisions and the average collision distances in compound gases. (English)
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1876
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Der Verfasser (siehe auch JFM 08.0716.01) ist auf sein Thema gekommen durch die Untersuchungen von Maxwell und Clausius über die Anzahl der Stösse, welche ein Molecül erhält, wenn es sich durch in Bewegung befindliche Molecüle gewegt, wobei dieselben zu abweichenden Resultaten gekommen sind. Clausius findet nämlich für das Verhältniss der Anzahl Stösse, wenn des Molecül sich durch in Bewegung befindliche Molecüle bewegt, oder durch soche, welche ruhen, \(\frac 4 3\); Maxwell für dasselbe Verhältniss \(\surd 2\). Die Berechnungen des Verfassers ergeben, dass das letztgenannte Resultat das richtige ist, doch schlägt er dabei einen anderen Weg ein, indem er den Einfluss der Dimensionen der Molecüle nach der Richtung der relativen Bewegung in Rechnung zieht. Diese verursacht, dass das gefundene Verhältniss mit dem Factor \(\frac{v}{v-4b_1}\) multiplicirt werden muss, worin \(v\) das äussere Volumen bedeutet und \(b_1\) das Volumen der darin enthaltenen Molecüle. Clausius hatte für denselben Factor \(\frac{v}{v-8b_1}\) gefunden. Der Verfasser erklärt diese Abweichung dadurch, dass sich das Molecül mitten durch in Ruhe befindliche Molecüle, welche auch nach dem Stoss in Ruhe bleiben, bewegt. In der zweiten der genannte Abhandlungen berechnet der Verfasser die Anzahl Stösse und den mittleren Abstand des Stosses in Gasgemischen nach der bekannten Theorie von Maxwell, mit der Erweiterung jedoch, dass er auch die Dimensionen nach der Richtung der relativen Bewegung berücksichtigt. Er bestimmt die Anzahl Stösse, welche jedes Molecül, sowohl von dem Molecülen seines eigenen Systems als von denen des andern Systems erhält, und ferner die mittlere Weglänge, welche zwischen zwei einander fogenden Stössen zurückgelegt wird.
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