On variations of the frequency of thunderstorms during long time spans. (Q1559684)
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scientific article; zbMATH DE number 2717602
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On variations of the frequency of thunderstorms during long time spans. |
scientific article; zbMATH DE number 2717602 |
Statements
On variations of the frequency of thunderstorms during long time spans. (English)
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1874
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Die Abhandlung hat in ihren Resultaten ein vorwiegend astronomisches Interesse, insofern sie wichtige Relationen zwischen astronomischen und meteorologischen Erscheinungen erkennen lehrt; indess mag auch vom mathematischen Standpunkte aus das Verfahren der Berechnung bemerkt werden. Da nämlich die einzelnen vorliegenden Beobachtungsreihen durchaus keinen homogenen Ursprung aufzuweisen hatten, so konnte nicht in der durch die strenge Theorie vorgezeichneten Weise verfahren werden. Da vielmehr bei den meisten zur Disposition stehenden Stationen lange Zeiträume fehlten, so musste zuerst die wahrscheinliche Anzahl der Gewitter ausgesucht werden, welche in jenem Zeitraum auf den betreffenden Ort trafen. Dies geschah so. Während jenes Zeitraums, der die Jahre 1, 2 ... umfasssen mag, werden für jeden Ort, von dem zusammenhängende Beobachtungen vorliegen, die Summen \(S_a,\;S_b...S_n\) der Gewittertage gebildet; die Anzahl der im Jahre \(p\) an sämmtlichen Stationen aufgezeichneten Gewitter sei \( s_p \). Im Jahre \( \xi \) sind in \( m \) keine Beobachtungen gemacht worden; alsdann ist die wahrscheinliche Anzahl der vorgekommenen Gewitter \[ s_\xi = \sigma_\xi \left(\frac{S_m}{\varSigma S-S_m}+1 \right) = \sigma_\xi \frac{\varSigma S}{\varSigma S-S_m}, \] unter \( \sigma_\xi \) die Gesammtsumme der an den übrigen Plätzen beobachteten Gewitter verstanden. Sämmtliche Daten wurden dann in drei Zeitraüme zerfällt, die jedoch in einander übergreifen mussten, dann wurden alle Zahlen des ersten und dritten Zeitraums mit Coëfficienten multiplicirt, welche für die Zahlen der drei Zeiträume in den gemeinschaftlichen Theilen gleiche Summen lieferten, und nun hatte man vergleichbare Zahlen, ``Relativzahlen'', wie sie v. Bezold im Anschluss an die von Wolf eingeführten Grössen nennt (siehe dessen Handbuch d. Math. etc. 2. Band, S. 297). Trägt man dann schliesslich sowohl die Bezold'schen als die Wolf'schen Relativzahlen als Ordinaten auf, während auf der gemeinschaftlichen \( x \)-Axe die Zeit die die Abscissen liefert, so zeigt der Verlauf beider Curven eine ganz entschiedene Aehnlichkeit. Indess glaubt der Verfasser nicht, dass der nachgewiesene Zusammenhang zwischen Sonnenflecken und Gewittern eine unmittelbare Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde voraussetze, es könne vielmehr von der Annahme einer directen electrischen Einwirkung ganz abgesehen und Alles der mit der Fleckenmenge variirenden Insolation zugeschrieben werden.
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solar-terrestrial relations
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