Zur Theorie der Resonanzfluoreszenz. (Q1828460)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2561844
Language Label Description Also known as
English
Zur Theorie der Resonanzfluoreszenz.
scientific article; zbMATH DE number 2561844

    Statements

    Zur Theorie der Resonanzfluoreszenz. (English)
    0 references
    1931
    0 references
    Verf. behandelt die Resonanzfluoreszenz mit Hilfe der \textit{Dirac}schen Strahlungstheorie, die im Gegensatz zur gewöhnlichen Störungstheorie, die das einfallende Licht als ein störendes periodisches Feld betrachtet, auch die Fragen zu beantworten versteht, die mit der Linienbreite und der Strahlungsdämpfung zusammenhängen. Sie ermöglicht Schlüsse auf die Intensitätsverteilung innerhalb der Resonanzlinie und auf die Übergangsgebiete zwischen Entartung und Nichtentartung. Die Ergebnisse seiner Rechnungen sind neben anderen folgende: 1) Die vom Atom ausgestrahlte Resonanzstrahlung stimmt mit dem eingestrahlten Licht in der Frequenz praktisch genau überein, wenn es im übrigen ungestört ist. 2) Die natürliche Linienbreite einer Absorptionslinie ist größer als die der spontanen Emissionslinie, da infolge des Vorhandenseins von Strahlung der Grundzustand des Atoms ebenfalls verbreitert wird. 3) Die Resonanzfluoreszenz geht in die \textit{Rayleigh}sche Streuung über, wenn die Frequenz des einfallenden Lichts von der Resonanzfrequenz des Atoms abrückt. 4) Die Rechnungen liefern die \textit{Heisenberg}sche Regel über die Richtungsverteilung und Polarisation des Resonanzlichts bei Richtungsentartung; sie geben den Übergang zwischen Aufspaltung und Entartung wieder. 5) Das ausgestrahlte Resonanzlicht steht in einer festen Phasenbeziehung zum eingestrahlten Licht, was sich in der Interferenzfähigkeit von Resonanzlicht zeigt, welches von mehreren, gleichartigen, unabhängigen Atomen herrührt. 6) Schließlich wird noch der Kopplung benachbarter Atome Rechnung getragen.
    0 references

    Identifiers