Die Wende der Philosophie. (Q1828922)
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scientific article; zbMATH DE number 2562341
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Wende der Philosophie. |
scientific article; zbMATH DE number 2562341 |
Statements
Die Wende der Philosophie. (English)
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1930
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Der Verf. gibt seinem Glauben Ausdruck, daß wir (wieder einmal, nun aber endgültig) in einer entscheidenden Wendung der Philosophie stehen. Er knüpft an den \textit{Wittgenstein}schen ``tractatus logico-philosophicus'' und die darin enthaltene Lehre vom reinen \textit{Form}charakter aller Erkenntnis an. \ \dots ``So ist alle Erkenntnis nur vermöge ihrer \textit{Form} Erkenntnis; durch sie stellt sie die erkannten Sachverhalte dar, die Form selbst aber kann ihrerseits nicht wieder dargestellt werden''. Diese -- übrigens höchst anfechtbare -- Lehre soll nun eine Aufteilung aller möglichen Probleme in sinnvolle, d. h. wissenschaftlich, empirisch-praktisch lösbare und verifizierbare, und in sinnleere, d. h. schon um ihrer Form willen unlösbare, ermöglichen. Philosophische Probleme also gibt es nicht mehr, sondern der Philosophie, die keine Wissenschaft ist, bleibt nur die Aufgabe, den Sinn der in den faktischen Wissenschaften vorliegenden Aussagen zu klären.
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