The electric and magnetic state of the interior of the earth, as inferred from terrestrical magnetic variations. (Q1833298)
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scientific article; zbMATH DE number 2568552
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | The electric and magnetic state of the interior of the earth, as inferred from terrestrical magnetic variations. |
scientific article; zbMATH DE number 2568552 |
Statements
The electric and magnetic state of the interior of the earth, as inferred from terrestrical magnetic variations. (English)
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1930
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Verf. versuchen, auf Grund von Messungen der magnetischen Störungen der täglichen, jährlichen Perioden usw. zu einer Kenntnis über den elektrischen und magnetischen Zustand des Erdinneren zu gelangen. Die Erde wird bei ihren Betrachtungen als bestehend aus einer nicht leitenden Hülle und einem leitenden Kern angesehen. Der Radius dieses Kerns beträgt etwa 94{\%} des Erdradius. Sind \(\kappa\) die Leitfähigkeit und \(\mu\) die Permeabilität dieses Kerns, so ergeben ihre Betrachtungen nur die Ermittlung des Quotienten \(\dfrac{\kappa}\mu\). Im Rest ihrer Untersuchungen nehmen sie \(\mu\) gleich eins an, da ja Eisen bei gewöhnlichem Druck seine Permeabilität bereits bei \(800^\circ\)~C verliert, und ein Ansteigen des Druckes ein Sinken des \textit{Curie}-Punktes zur Folge hat. \(800^\circ\) werden aber bereits in 100~km Tiefe erreicht. Aus Unkenntnis der Bedingungen im Erdinnern heraus halten es die Verf. für möglich, daß der Kern sogar diamagnetisch (\(\mu<1\)) sein kann. Verf. führen ihre Überlegungen unter der Annahme \(\kappa=\operatorname{const}\) durch; in Weiterführung der Theorie müssen aber Kerne betrachtet werden, bei denen \(\kappa\) mit dem Eindringen in das Innere ansteigt, da ja mit wachsender Temperatur die Materie sich in einem immer weitergehend ionisiertem Zustande befinden wird. Bei der Herleitung ihres für die Deutung und Auswertung der Messungen benötigten Formalapparates knüpfen die Verf. an eine Arbeit von \textit{Lamb} (Philos. Transactions 174 (1883), 519-549; F. d. M. 15, 941 (JFM 15.0941.*)) an und bringen eine Weiterentwicklung der Theorie aperiodischer Felder. Ausgehend von der Darstellung des Potentials des Magnetfeldes nahe der Erdoberfläche mit Hilfe der assoziierten \textit{Legendre}schen Kugelfunktionen erhalten sie ihre Gleichungen zum Teil in komplexer Schreibweise. Den Beschluß dieser Untersuchungen bildet die Stellungnahme der Verf. zu einer Theorie der erdmagnetischen Stürme von \textit{Maris} und \textit{Halbert}, die diese der Wirkung der ultravioletten Sonnenstrahlung zuschreiben wollen.
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