Proceedings of the Boston colloquium for the philosophy of science 1966/1968 (Q2532150)

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Proceedings of the Boston colloquium for the philosophy of science 1966/1968
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    Proceedings of the Boston colloquium for the philosophy of science 1966/1968 (English)
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    1969
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    Die 14 Aufsätze und 4 Stellungnahmen betreffen die Logik und Methodenlehre der Naturwissenschaften. \textit{I. Bernard Cohen} (304--326) geht dem Bedeutungswandel nach, den das Wort Hypothese bei Newton durchgemacht hat. \textit{R. Fürth} (327--340) zeigt die Rolle von Modellen auf: Theorie als Abbild der Wirklichkeit, Modelle der räumlichen Struktur, verkleinerte oder vergrößerte Abbilder, schließlich Analogien (mit gleichen formalen Beziehungen). \textit{R. Roman} (363--369) spricht sehr allgemein über Symmetrien in der Physik. \textit{Peter Havas} (151--178) und \textit{John Stachel} (179--198) beleuchten die besondere Rolle der Kausalität in der Relativitätstheorie und zeigen, daß es in der allgemeinen Relativitätstheorie dabei noch offene Fragen gibt. Ein langer Aufsatz von \textit{Adolf Grünbaum} (1--150) erwidert einen Angriff, den H. Putnam gegen einen früheren Aufsatz von ihm über Geometrie, Zeitmessung und Empirizismus gerichtet hat. Es werden Mißverständnisse ausgeräumt und an Beispielen Grünbaums Auffassung über Konventionen bei Raum und Zeit dargetan. \textit{Aage Petersen} (242--252) zeigt, daß beim Korrespondenzprinzip der Quantentheorie das Verhältnis von Sprache zu Wirklichkeit anders ist als in der traditionellen Philosophie. \textit{Bernard R. Grunstra} (253--303) zählt die relevanten Faktoren auf, mit denen man Messungstypen unterscheiden kann. Die Übersetzung des Vortrages, den \textit{Carl-Friedrich von Weizsäcker} (460--473) auf der Münchner Physikertagung gehalten hat, und der Kommentar von \textit{Francis J. Zucker} (474--482), deuten das Programm eines Versuches an, die ``Einheit der Physik'' wirklich zu konstruieren. Zur Logik der Quantenmechanik schreiben \textit{David Finkelstein} (199--215) und \textit{Hilary Putnam} (216--241); an dieser physikalischen Theorie entwickelt sich die Logik zu einem flexibleren System, und die Logik ist genau so empirisch wie die Geometrie. Vom Wahrheitsproblem, vom Verifizieren und Beweisen handelt der Beitrag von \textit{Mihailo Marković} (341--362) und \textit{Wolfgang Yourgrau} (370--399). \textit{Milič Čapek} (400--420) zeigt, wie Machs Erkenntnistheorie ein biologisch bestimmtes Weltbild zugrunde liegt und wie er dem Gedanken verhaftet war, daß unsere Erkenntnis schon dem Objekt angepaßt sei. Drei weitere Aufsätze betreffen die Biologie.
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