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Über hydrodynamische Wirbelsätze. - MaRDI portal

Über hydrodynamische Wirbelsätze. (Q2579149)

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Über hydrodynamische Wirbelsätze.
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    Über hydrodynamische Wirbelsätze. (English)
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    1942
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    Verf. geht aus von den auf ein rotierendes kartesisches Rechtssystem \((x_i)\) bezogenen allgemeinen Wirbelgleichungen idealer kompressibler Flüssigkeiten bei Voraussetzung eines Potentials äußerer Kräfte. (Im Sonderfall inkompressibler und homogener Flüssigkeiten sind diese die Helmholtzschen Wirbelgleichungen.) Durch skalaře Multiplikation dieser Gleichungen mit dem Gradienten einer zunächst nicht näher festgelegten Feldfunktion \(\psi \) (Skalar, Vektor- oder Tensorkomponente) gelangt er zu einer sehr allgemeinen Formulierung hydrodynamischer Wirbelgleichungen in Form einer einfachen Vertauschungsrelation \((D_1D_2-D_2D_1)\psi =N(p,\sigma,\psi )\) mit den zwei im allgemeinen nicht kommutativen Operatoren \[ D_1=d/dt=\partial /\partial t+(\mathfrak v\,\text{grad})\;\;\text{und}\;\;D_2=\sigma (\text{rot}\,\mathfrak v+2\mathfrak f)\text{grad} \] Dabei bedeuten \(p\) den Druck, \(\sigma \) das spezifische Volumen, \(\mathfrak v\) die Geschwindigkeit relativ zum rotierenden System, dessen konstanter Drehvektor \(\mathfrak f\) ist, \(t\) die Zeit. \(N(p, \sigma, \psi )\) ist die (positive oder negative) ``Anzahl der \((p, \sigma, \psi )\)-Einheitszellen im spezifischen Volumen''. Es ist insbesondere \(N(p,\sigma,\psi )=0\) (\(D_1\) und \(D_2\) kommutativ) für homogene Flüssigkeiten (grad \(\sigma = 0\)), ferner wenn \(\psi =\psi (p,\sigma )\), aber auch dann, wenn \(\sigma =\sigma (p)\) ist (Barotropie). Für barokline inhomogene Flüssigkeiten sind \(D_{1}\) und \(D_{2}\) nur kommutativ bei Anwendung auf solche Funktionen \(\psi \), welche die Funktionaldeterminante \(\partial (p,\sigma,\psi )/\partial (x_1,x_2,x_3)\) zum Verschwinden bringen. Mit \(\psi =x_i\) (\(i = 1\), 2, 3) erhält man aus der allgemeinen Vertauschungsrelation wieder die Ausgangswirbelgleichungen. Interessante Aussagen von großer Allgemeinheit gewinnt Verf., indem er 1) \(\psi \) als eine beliebige konservative Eigenschaft der Flüssigkeitspartikel annimmt \((D_1\psi = 0)\), 2) \(\psi \) als eine solche konservative Eigenschaft der Flüssigkeitspartikel voraussetzt, die zugleich für alle Flüssigkeitspartikel von der Gestalt \(\psi =\psi (p,\sigma )\) ist (z. B. die Entropie idealer Gase bei adiabatischen Bewegungen oder etwa die polytrope Temperatur idealer Gase bei polytropen Zustandsänderungen).
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