Die Physik an der Universität Gießen im 19. Jahrhundert. (Q2579531)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Physik an der Universität Gießen im 19. Jahrhundert. |
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Statements
Die Physik an der Universität Gießen im 19. Jahrhundert. (English)
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1941
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Zuerst eine Darstellung der Physik um 1800, dann die eingehende, liebevolle Schilderung der Gießener Physikprofessoren des 19. Jahrhunderts: Georg Gottlieb Schmidt, Heinrich Buff, Wilhelm Conrad Röntgen, Franz Himstedt, Otto Wiener, Wilhelm Wien, Paul Drude. Erfrischend sind die vielen Einzelheiten; einige Beispiele: Buff mußte einen langen amtlichen Schriftwechsel wegen eines Schrankverkaufes führen; Röntgens vornehmes Wesen, seine wissenschaftliche Gründlichkeit, aber auch sein klares Nein gegenüber amtlicher Kleinlichkeit: ``Röntgen hat um die Assistentenstelle kämpfen müssen; schließlich wurde sie bewilligt, nachdem Röntgen, allerdings zum Befremden des Ministeriums, amtlich erklärt hatte, das Praktikum ohne Assistenten nicht anzufangen''; Himstedts Erläuterung des Dopplersehen Prinzips: ``Da hab ich den Bahnwärter gefragt, wie kommt das nur, wenn der Zug auf uns zufährt, dann pfeift der Lokomotivführer erst ganz hoch und wenn er wegfährt tief? Da hat der Mann stramme Haltung angenommen und hat gesagt: Das hat die Direktion so befohlen. Darauf fragte ich den Lokomotivführer. ``Befehl hin, Befehl her'', sagte er, ``ich pfeife einmal wie das andre Mal...''.
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