Unbekannte Briefe Freges über die Grundlagen der Geometrie und Antwortbrief Hilberts an Frege. Aus dem Nachlaß von Heinrich Liebmann herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Max Steck. (Q2579556)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Unbekannte Briefe Freges über die Grundlagen der Geometrie und Antwortbrief Hilberts an Frege. Aus dem Nachlaß von Heinrich Liebmann herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Max Steck. |
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Unbekannte Briefe Freges über die Grundlagen der Geometrie und Antwortbrief Hilberts an Frege. Aus dem Nachlaß von Heinrich Liebmann herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Max Steck. (English)
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1941
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Im wissenschaftlichen Nachlaß von H. Liebmann hat Verf. einen Brief vom 25. 8. 1900 von G. Frege an H. Liebmann vorgefunden. Diesem Brief lagen (von Freges Hand) die Abschriften von drei Briefen bei aus dem Briefwechsel, der zwischen G. Frege und D. Hilbert im Anschluß an die erste Veröffentlichung von Hilberts ``Grundlagen der Geometrie'' stattgefunden hat (vgl. \textit{G. Frege}, Grundlagen der Geometrie, Jber. Deutsche Math.-Verein. 12 (1903); 319-324, 368-375; F. d. M. 34, 525). Dieser Briefwechsel ist -- wie es dem Ref. scheint -- auch heute noch von einem gewissen Interesse, und es ist ein Verdienst des Verf., ihn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. -- Verf. gibt zu den Briefen 11 Seiten Erläuterungen. Ref. bedauert es, daß der Herausgeber in diesen Erläuterungen mit keinem Wort auf die wissenschaftliche Semantik zu sprechen kommt (vgl. \textit{A. Tarski}, Der Wahrheitsbegriff in den formalisierten Sprachen, Studia philos. 1 (1935, 261-401; JFM 62.1051.*). Denn auf Grund der Unterscheidung zwischen einem ``Formalismus'' und seiner ``Deutung'' wird ein guter Teil der Polemik zwischen Frege und Hilbert erst verständlieh. Hilbert spricht nämlich häufig über den Formalismus, während Frege über dessen Deutung spricht (manchmal ist es auch umgekehrt). Und hierbei steht es so, daß beide zu ihrem Thema sehr wesentliche Dinge zu sagen haben, aber nicht zu einer Verständigung kommen, weil sie über verschiedene Dinge sprechen. In den Erläuterungen von M. Steck kommt das nicht zum Ausdruck, obwohl manchmal die Anfänge der Semantik -- im Anschluß an E. Husserl, der nicht genannt wird -- intendiert werden (vgl. Anm. 44 S. 31). Aber nach Husserl hat es E. Lesniewski und. A. Tarski gegeben.
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