Deprecated: $wgMWOAuthSharedUserIDs=false is deprecated, set $wgMWOAuthSharedUserIDs=true, $wgMWOAuthSharedUserSource='local' instead [Called from MediaWiki\HookContainer\HookContainer::run in /var/www/html/w/includes/HookContainer/HookContainer.php at line 135] in /var/www/html/w/includes/Debug/MWDebug.php on line 372
The theory of meromorphic curves. - MaRDI portal

The theory of meromorphic curves. (Q2581955)

From MaRDI portal
scientific article
Language Label Description Also known as
English
The theory of meromorphic curves.
scientific article

    Statements

    The theory of meromorphic curves. (English)
    0 references
    1941
    0 references
    Verf. verfolgt einen zuerst von \textit{H.} und \textit{J. Weyl} (Ann. Math., Princeton, (2) 39 (1938), 516-538; F. d. M. \(64_{\text{II}}\), 1065) begangenen Weg, benutzt aber eine direktere Methode, die ihn zu vollständigeren Ergebnissen führt. Im unitären Vektorraum \(E^{n+1}\) ist das Skalarprodukt zweier Vektoren \(x\) und \(y\) mit den Komponenten \(x_i\) und \(y_i\) als \(\sum x_i\bar y_i\) erklärt; entsprechend wird das Skalarprodukt zweier Multivektoren gleicher Dimension definiert und, noch allgemeiner, das kontrahierte Produkt (\(VW\)) zweier beliebiger Multivektoren \(V\) und \(W\). Die Länge \(|V|\) eines Multivektors \(V\) ist gegeben durch \(|V|^2=(VV)\). Als meromorphe Kurve des \(E^{n+1}\) bezeichnet Verf. die Menge der Punkte \(x\), deren Koordinaten \(x_i\) (\(i = 0, 1,\ldots, n\)) ganze Funktionen \(x_i(t)\) der komplexen Veränderlichen \(t = re^{i\varphi}\) sind. Für \(k = 1, 2,\ldots, n\) definiert der \(k\)-Vektor \(X^k = [x, x',\ldots, x^{(k-1)}]\), dessen Komponenten die \(k\)-reihigen Wronski-Determinanten der \(x_i\) sind, eine lineare Mannigfaltigkeit von \(k\) Dimensionen, die Schmiegmannigfaltigkeit der Kurve ist. Verf. führt die Größen \(N_k(r) =\int\limits_{r_0}^r n_k(r) \dfrac{dr}r\) ein, wo \(n_k(r)\) die Nullstellenanzahl von \(X^k\) in \(|t|<r\) ist, und die \textit{charakteristischen Funktionen} \[ T_k(r)=\left[\frac1{2\pi}\int\limits_0^{2\pi}\log|X^k|d\varphi\right]_{r_0}^rN_k(r). \] Ist \(E^h\) ein \(h\)-Vektor (\(h = 1, 2,\ldots, n\)) der Länge 1, so seien \[ m_k(r,E^h)=\frac1{2\pi}\int\limits_0^{2\pi}\log\frac{|X^k|}{|X^kE^h)|}d\varphi, \quad N_k(r,E^h)=\int\limits_{r_0}^r n_k(r,E^h)\frac{dr}r, \] wenn \(n_k(r, E^h)\) die Anzahl der Nullstellen von \(\dfrac{(X^kE^h)}{|X^k|}\) in \(|t|<r\) bezeichnet. Ferner sei \[ T_k(r,E^h)=\begin{cases} \left[\frac1{2\pi}\int\limits_0^{2\pi}\log|(X^kE^h)|d\varphi \right]_{r_0}^r -N_k(r,E^h)-N_k(r) & \text{für} \;h\neq k,\\ 0 & \text{für} \;h=k. \end{cases} \] Das \textit{erste Gleichverteilungsgesetz}, das den ersten Fundamentalsatz von R. Nevanlinna für eine einzige meromorphe Funktion verallgemeinert, drückt sich durch die folgenden Beziehungen aus: \[ m_k(r, E^h) - m_k(r_0, E^h) + T_k(r, E^h) + N_k(r, E^h) = T_k(r). \] Zwei dieser Beziehungen (\(k = 1\), \(h = 1\) und \(k = 1\), \(h = n\)) waren von H. und J. Weyl erhalten worden. Die charakteristischen Funktionen \(T_k(r)\) sind näherungsweise von gleicher Größenordnung. \(T(r)\) sei die größte unter ihnen, und \(\omega(T(r))\) sei eine solche Funktion \(\vartheta(r)\), daß \[ \int\limits_{r_0}^r\frac{dr}r\int\limits_{r_0}^r e^{K\vartheta(r)}r\,dr< C\;T(r)+C' \] gilt, wenn \(K>0\), \(C\) und \(C'\) Konstanten sind. Dies zieht fast überall die Ungleichung \[ K\omega (T(r)) < \chi^2\log T(r) - 2 \log r + O(1) \] nach sich, in der \(\chi\) eine beliebige Konstante ist, die größer als 1 ist. Verf. setzt \(\overline T_i(r) = T_i(r) + N_i(r)\). Die Funktionen \(T_k(r)\) und \(T_k(r,E^h)\) lassen sich, durch die \(N_k(r, E^h)\) und ihre Mittelwerte ausdrücken. Durch Benutzung gewogener Mittel, wie beim früher erbrachten Beweis des zweiten Fundamentalsatzes im Falle einer einzigen meromorphen Funktion, beweist Verf. das \textit{zweite Gleichverteilungsgesetz}: Für eine endliche Anzahl von \(E^h\) in allgemeiner Lage gelten die Beziehungen: \[ \begin{multlined} \sum m_k(r,E^h)=\binom{n+1}h\overline T_k(r)\\ -\sum\limits_{i=k-h}^k\binom{n-i}{k-i}\binom{i-1}{h-k+i} \overline T_i(r)-\binom n{h-1}N_{n+1}(r)+\omega(T^2)\qquad \text{für} \;k>h, \end{multlined} \] \[ \begin{multlined} \sum m_k(r,E^h)=\binom{n+1}h\overline T_k(r)\sum_{i=k}^{n+1-h+k}\binom{i-1}{k-1}\binom{n-i}{h-k-1}\overline T_i(r)+ \omega(T^2)\\ \text{für} \;k<h, \end{multlined} \] \[ \begin{multlined} \sum m_h(r,E^h)=\binom{n+1}h\overline T_h(r)\binom n{h-1}N_{n+1}(r)+\omega(T^2).\\ \end{multlined} \] Eine dieser Beziehungen (\(k=1\), \(h=n\)) war von H. und J. Weyl erhalten worden. (Anmerkung des Ref.: Ein anderer Beweis der gleichen Beziehung ist vom Ref. gegeben worden unter Benutzung der Methode der gewogenen Mittel von Ahlfors (C. R. Acad. Sci., Paris, 211 (1940), 628-631; F. d. M. 66, 360 (JFM 66.0360.*)). Die Gleichung für \(k=h = 1\) ist 1933 auf sehr einfache Weise von \textit{H. Cartan} bewiesen worden (Mathematica, Cluj, 7 (1933), 5-31; F. d. M. \(59_{\text I}\), 327)).
    0 references

    Identifiers