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Über die Anwendbarkeit und Verbesserung der Probandenmethode. - MaRDI portal

Über die Anwendbarkeit und Verbesserung der Probandenmethode. (Q2582704)

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Über die Anwendbarkeit und Verbesserung der Probandenmethode.
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    Über die Anwendbarkeit und Verbesserung der Probandenmethode. (English)
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    1941
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    Bei den bisher üblichen Verfahren zur Berechnung der Belastung hat man die Voraussetzung, daß die Geschwisterschaften mit Wahrscheinlichkeiten erfaßt werden, die bis auf feste bekannte Proportionalitätsfaktoren der Anzahl der erkrankten Geschwister einer Geschwisterreihe festen Umfanges proportional sind. Man kann die Problemstellung dadurch schwieriger machen, daß man diese Proportionalität aufgibt und abhängige Wahrscheinlichkeiten derart annimmt, daß die Wahrscheinlichkeit, einen Merkmalsträger zu erfassen, davon abhängig ist, ob er z. B. der erst- oder zweiterkrankte, der jüngere oder ältere, der erste, zweite usw. Proband der Geschwisterreihe ist. Die neu auftretende mathematische Schwierigkeit besteht dann darin, die im allgemeinen nicht bekannten abhängigen Wahrscheinlichkeiten aus den Formeln zu eliminieren. Eine spezielle Lösung wird vom Verf. als Erstprobandenmethode vorgeschlagen, d. h. man beschränkt sich nur auf ersterkrankte Probanden einer Geschwisterreihe. Vom mathematischen Standpunkt ist dies wohl als eine zu spezielle Lösung zu bezeichnen, die allen Möglichkeiten und Forderungen der Praxis auch nicht gerecht wird. Es ist wünschenswert, das Problem der Umgehung der abhängigen Wahrscheinlichkeiten mathematisch in vollster Allgemeinheit zu behandeln, damit für den jeweiligen praktischen Fall die bezgl. der Erkenntnis nach Möglichkeit optimale Methode aus den allgemeinen Formeln leicht abgeleitet werden kann. Es wäre zu begrüßen, wenn die vorliegende Arbeit der Keim einer rein mathematischen Arbeit über den Gegenstand sein würde.
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