Ein topologischer Beitrag zur reellen Algebra. (Q2584298)

From MaRDI portal





scientific article
Language Label Description Also known as
English
Ein topologischer Beitrag zur reellen Algebra.
scientific article

    Statements

    Ein topologischer Beitrag zur reellen Algebra. (English)
    0 references
    1941
    0 references
    Die \(n\) Funktionen \[ f_\nu (x_\varrho; y_\sigma) = f_\nu (x_1, \dots, x_r; y_1, \dots, y_s) \quad (\nu = 1,\dots,n) \] seien im Bereich \(x_1^2 + \cdots + x_r^2 = 1\), \(y_1^2 + \cdots + y_s^2 = 1\) stetig, und es sei \[ f_\nu (-x_\varrho; y_\sigma) = f_\nu (x_\varrho; -y_\sigma) = - f_\nu (-x_\varrho; y_\sigma). \] Wenn dann die \(n\) Gleichungen \(f_\nu = 0\) in dem angegebenen Bereich keine Lösung haben, so sind die Binomialkoeffizienten \( \binom nk\), für \(n - r<k<s\) sämtlich gerade. Für diesen Satz, den \textit{F. Behrend} unter Beschränkung auf den Fall, daß die \(f_\nu\) homogene Polynome sind, auf algebraische Weise bewiesen hat [Compos. Math. 7, 1--19 (1939; JFM 65.0051.01)], gibt Verf. einen rein topologischen Beweis, und zwar durch Anwendung der Theorie des Umkehrungshomomorphismus der Abbildungen von Mannigfaltigkeiten. Sodann werden mannigfache Folgerungen aus dem Satz gezogen, von denen die folgende als typisches Beispiel erwähnt sei: Eine \(n\)-reihige quadratische Matrix, deren Elemente stetige ungerade Funktionen von \(r\) Variablen \(x_1, \dots, x_r\) im Bereich \(x_1^2 + \cdots + x_r^2 = 1\) sind, kann höchstens dann durchweg nicht-singulär sein, wenn \(r\) nicht größer ist als die größte Potenz von 2, die in \(n\) aufgeht; im Fall \(r = n\) muß also \(n\) eine Potenz von 2 sein.
    0 references
    0 references

    Identifiers