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Erbbiologische Fragen in mathematischer Behandlung. - MaRDI portal

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Erbbiologische Fragen in mathematischer Behandlung. (Q2587729)

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English
Erbbiologische Fragen in mathematischer Behandlung.
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    Erbbiologische Fragen in mathematischer Behandlung. (English)
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    1940
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    Vorliegendes Buch stellt eine Zusammenfassung aller Arbeiten dar, die Verf. in letzter Zeit veröffentlicht hat, und ist demgemäß in seinem Stoff etwas spezialisiert. Die spezielle Note des Verf. besteht darin, daß er die gewöhnlichen einfachen Erbgänge in der Art kompliziert, daß er erstens annimmt, daß die Merkmale jeweils in Häufigkeitskurven verteilt sind, die sich für die einzelnen Genotypen übereinanderschieben können. Zweitens nimmt er bei den Geschlechterfolgen alle möglichen Auslesevorgänge an. Durch diese Annahmen entstehen keine neuen begrifflichen Schwierigkeiten, wohl aber kompliziertere Rechnungen. Weiter ist aber auch eine gewisse Willkür vorhanden, da man sich praktisch bald unendlich viele Möglichkeiten ausdenken kann, wie die Zahlenverhältnisse der nächsten Generation von denjenigen der vorhergehenden abhängen können. Ob alle diese speziellen Ansätze, die teilweise mehr den Charakter von mathematischen Übungsaufgaben haben, lehrbuchreif sind, ist eine zweite Frage. Eine Eigenart des Buches ist, daß es nur wenig mathematische Kenntnisse, nur die Schulmathematik und die einfachsten Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie voraussetzt. Dazu ist es so abgefaßt, daß es auch für Biologen lesbar sein soll, die die Rechnungen im einzelnen nicht verfolgen wollen. Hieraus resultiert ein z. T. sehr breiter Stil, da alles das, was man sonst einer allgemeinen Formel an Spezialfällen entnehmen kann, hier ausführlich in Worten dargelegt ist. Der erste größere Abschnitt des Buches handelt von der Bevölkerungstheorie, speziell der Umwandlung der Bevölkerung während vieler Generationen unter verschiedenen Auslesemechanismen. Es fällt auf, daß Verf. die bereits auf diesem Gebiet geleisteten Arbeiten von V. Volterra, Kostitzin u. a. weder zitiert noch erwähnt, auch zu der von diesen Autoren entwickelten Methode keine Stellung nimmt. Zu dem ferneren größeren Abschnitt über Erbstatistik, insbesondere in dem Abschnitt über Prüfung der Erbgangshypothesen, fällt auch das fast völlige Fehlen anderer bekannter Methoden auf, desgleichen das Fehlen jeglichen Zitats; es wird mit einem etwas ungerechtfertigt großen Aufwand an Platz und Zeit vorwiegend das Verfahren von \textit{Kühn} und \textit{Henke} besprochen, was begrifflich nur eine leichte Verallgemeinerung trivialer Methoden auf den Fall darstellt, daß den Genotypen \(AA\), \(Aa\) und \(aa\) anstatt einfacher Merkmale Häufigkeitsverteilungen der Merkmalsgrade entsprechen. Bei dem Besprechen der Prüfung der Koppelung zweier Merkmale werden Korrelationsschemata ohne weitere statistische Kritik verwendet. Schließlich wird der Anteil der Umwelt an der Merkmalsbildung mit Hilfe von Streuungen berechnet. Angesichts der Tatsache, daß Verf. in autistischer Weise eigentlich in diesem Buch nur eine Zusammenfassung seiner bisherigen Arbeiten bringt und auf die allgemeine Literatur praktisch gar nicht eingeht, ist es für Ref. unmöglich, auf das vorliegende Buch als ein Lehrbuch einzugehen; vielmehr kann man eigentlich nur auf alle bisherigen Besprechungen der Arbeiten des Verf. in den F. d. M. hinweisen.
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