Theoretische Erbprognose und Gattenwahl. (Q2587731)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Theoretische Erbprognose und Gattenwahl. |
scientific article |
Statements
Theoretische Erbprognose und Gattenwahl. (English)
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1940
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Es wird der allgemeine Fall übergreifender Erscheinungsformen eines Erbmerkmals behandelt, bei dem das Erscheinungsbild nur mit gewissen Wahrscheinlichkeiten den Rückschluß auf das Erbbild gestattet. Ist nun für ein Individuum das Erscheinungsbild von Blutsverwandten, z. B. von Eltern oder Kindern, bekannt, so lassen sich für die einzelnen Erbformen höhere bzw. niedrigere Wahrscheinlichkeiten angeben; die Sicherheit der Erbformelbestimmung wächst also. Wenn die Vererbungsverhältnisse des Merkmals durch Gattenwahl beeinflußt werden, so ändern sich die Häufigkeiten der Erbformen in der Bevölkerung und damit auch die Rückschlußwahrscheinlichkeiten von der Erscheinungsform auf die Erbform ohne und mit Berücksichtigung der Merkmale von Verwandten. Am Beispiel des Rückschlusses von eigenem Merkmal und dem der Eltern oder Kinder wird auf die mögliche Stärke dieser Veränderung hingewiesen. Auch die Reihenfolge des Belastungsgrades durch verschiedene Verwandte kann sich mit der Berücksichtigung der Gattenwahl ändern.
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