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Der Einfluß eines widerstehenden Mittels in der Dynamik dichter Sternsysteme. - MaRDI portal

Der Einfluß eines widerstehenden Mittels in der Dynamik dichter Sternsysteme. (Q2589478)

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Der Einfluß eines widerstehenden Mittels in der Dynamik dichter Sternsysteme.
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    Der Einfluß eines widerstehenden Mittels in der Dynamik dichter Sternsysteme. (English)
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    1940
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    Mit dem Ziel, eine dynamisch-statistische Theorie von Sternsystemen, die diffuse Materie enthalten, zu entwickeln, untersucht Verf. zunächst die Wirkungen eines interstellaren Substrats auf \textit{Einzelsterne}. Bei Bewegung durch das Medium erfährt der Einzelstern durch Gravitationswirkung eine Massenaufsammlung, neben der die durch die ``auffegende'' Wirkung des geometrischen Sternquerschnitts angesammelte Materiemenge sich im allgemeinen als unerheblich erweist. Auf den Stern wirkt daher eine von seiner Geschwindigkeit abhängige Widerstandskraft, die berechnet und durch einen praktisch leichter verwendbaren Näherungsausdruck dargestellt wird. Da der Strahlungsdruck sich auf Teilchen verschiedener Größe unterschiedlich auswirkt, hängt der isotherme Dichteverlauf des Mediums von der Teilchengröße ab und wird das Einfangen kleinerer Teilchen mit zunehmender Sterntemperatur mehr und mehr verhindert. Mit Rücksicht auf die unterschiedliche Widerstandswirkung des Mediums hat man daher für die zu entwickelnde statistische Theorie die Sterne in Gruppen einzuteilen, in denen Masse, Radius und Temperatur konstant sind. -- Im zweiten Teil betrachtet Verf. \textit{Sternsysteme}, in denen die Sterndichte so groß ist, daß die Wechselwirkungen zwischen den Sternen trotz der Energiezerstreuung im interstellaren Medium statistische Stationarität aufrechterhalten. Die Theorie geht aus von einer Boltzmann-Formel, die die Widerstandskräfte berücksichtigt. Unter der Voraussetzung hoher Teilchengeschwindigkeit im Medium besteht die Möglichkeit, die Verteilung der Sterne durch eine Lösung zu beschreiben, die für das interstellare Medium Homogenität erfordert. Für kugelsymmetrische Sternsysteme ist eine Folge auseinander hervorgehender Gleichgewichtszustände möglich, die mit einer Kontraktion des Systems verbunden ist. Außerdem ist ein gleichförmig den Raum erfüllendes Sternsystem möglich, das eine verzögerte oder beschleunigte Expansion ausführt. Untersuchungen unter weniger einschränkenden Voraussetzungen sind beabsichtigt.
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