Circular equidistributions and statistical independence. (Q2591822)

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English
Circular equidistributions and statistical independence.
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    Circular equidistributions and statistical independence. (English)
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    1939
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    Eine reelle meßbare Funktion \(\varPhi = \varPhi(x)\) für \(0\leqq x \leqq1\) heißt Winkelfunktion, wenn die Werte von \(\varPhi\) mod 1 reduziert werden. Zwei reelle meßbare Funktionen von zwei reellen Veränderlichen heißen in diesem Rahmen unabhängig, wenn \[ \int\limits_0^1 \int\limits_0^1 e^{2\pi i(mf_1 + nf_2)}\, dx_1\,dx_2 = \int\limits_0^1\int\limits_0^1 e^{2\pi i mf_1}\, dx_1\,dx_2\cdot \int\limits_0^1\int\limits_0^1 e^{2\pi inf_2}\, dx_1\,dx_2 \] mit beliebigen ganzen Zahlen \(m\) und \(n\) gilt. \textit{Theorem} 1: Sind \(\varPhi (x)\) und \(\varPsi(y)\) Winkelfunktionen, so ist \(X(x, y)=\varPhi(x)+\varPsi(y)\) dann und nur dann von \(y\) statistisch unabhängig, wenn entweder (a) die Winkelverteilung von \(X(x)\) eine Gleichverteilung ist, oder wenn (b) für eine gewisse ganze Zahl \(k \geqq 1\) die Wahrscheinlichkeitsverteilung von \(\varPhi (x) \) über den Kreis \(0\leqq\varPhi < 1\) periodisch ist mit der kleinsten Periode \(1/k\), während für eine Zahl \(\alpha\) mit \(0 \leqq\alpha < \dfrac1k\) die Wahrscheinlichkeit dafür, daß \(\varPsi(y)\) einen der Werte \(\dfrac lk + \alpha\) (\(l = 0,\,\ldots,\, k\)) erreicht, gleich 1 ist. \textit{Theorem} II: Ist \(f(y)\) integrabel und \(g(y)\) reell, so kann die Gleichung \[ \int\limits_0^1 f (y) e^{2\pi iug(y)}\, dy = \int\limits_0^1 f (y)\,dy\cdot \int\limits_0^1 e^{2\pi iug(y)}\,dy \] für jedes reelle \(u\) nur bestehen, wenn \[ \int\limits_E f(y)\,dy=|E|\int\limits_0^1 f(y)\,dy \] für jede Punktmenge \(E = E_\omega\) gilt, die durch \(g (y) <\omega\) definiert ist.
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