Relationen, die die Sterblichkeitsstatistik der ersten Lebensjahre durchziehen. (Q2599512)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Relationen, die die Sterblichkeitsstatistik der ersten Lebensjahre durchziehen. |
scientific article |
Statements
Relationen, die die Sterblichkeitsstatistik der ersten Lebensjahre durchziehen. (English)
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1938
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Es wird für die Jahre 1876 bis 1913 und 1923 bis 1934 in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden und der Schweiz der Rückgang der Sterblichkeit im ersten Lebensjahr sowie der Totgeburtenziffer untersucht. Durch Darstellung der rückläufigen Bewegung der Sterblichkeit in diesem Zeitraum mittels eines Ellipsenbogens als Trendlinie, Differentiation der Trendgleichung und Aufspaltung derselben nach dem Geschlecht \((m, w)\) und der Legitimität \((e, u)\) erhält Verf. für die Sterblichkeitsziffern \(\alpha\) die Relationen \[ \frac{\alpha_{me}}{\alpha_{we}^k} = c_e, \qquad \frac{\alpha_{mu}}{\alpha_{wu}^l} = c_u, \] für deren Konstanten \(c_e\), \(c_u\), \(k\), \(l\) im genannten Material \[ c_e > c_u, \quad l > k, \quad 0 < l < 1, \quad 0 < k < 1 \] gilt. Das bedeutet, daß die Säuglingssterblichkeit der Mädchen stärker zurückgegangen ist als die der Knaben, und daß die Übersterblichkeit der Unehelichen bei den Mädchen größer ist als bei den Knaben. Durch Annäherung des Verlaufs der Säuglingssterblichkeit im selben Zeitraum mittels \(\alpha = 2A - Ae^{ut}\) und empirische Bestimmung der auftretenden Konstanten zeigt Verf., daß die Übersterblichkeit der Unehelichen beim weiblichen Geschlecht stärker zurückgeht als beim männlichen. Auf demselben Wege erkennt man, daß die Übertotgeburtlichkeit der Unehelichen bei Mädchen größer ist, und daß die Totgeburtenhäufigkeit beim männlichen Geschlecht stärker zurückgeht als beim weiblichen.
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