On the concept of gravitational force and Gauß's theorem in general relativity. (Q2602841)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On the concept of gravitational force and Gauß's theorem in general relativity. |
scientific article |
Statements
On the concept of gravitational force and Gauß's theorem in general relativity. (English)
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1937
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Bekanntlich läßt sich in der allgemeinen Relativitätstheorie das Gravitationsfeld in einem Punkt forttransformieren, nicht aber in einem Gebiet. \textit{Synge} will jetzt nur den nichtforttransformierbaren Teil des Gravitationsfeldes betrachten und erreicht dies indem er in Anschluß an die bekannten Formeln für den ``écart géodésique'' den Begriff des ``Exzesses'' \(f^i\) des Gravitationsfeldes in \(x^i + \eta^i\) in bezug auf den zeitartigen Vektor \(\lambda^i\) in \(x^i\) einführt: \[ f^i = -R_{.jkl}^i\lambda^j\eta^k\lambda^l. \] Er beweist dann folgende Sätze. Ist \(\mu^i\) Tangentialeinheitsvektor einer Kurve \(C\) und \(\lambda^i\) ein längs \(C\) definiertes Einheitsvektorfeld, so ändert sich die Gravitation \(X^i\) in bezug auf \(\lambda^i\) längs \(C\) folgendermaßen: \[ \dfrac{\delta X^i}{\delta s} = -R_{.jkl}^i\lambda^j\mu^k\lambda^l. \] Ist das Feld \(\lambda^i\) längs \(C\) kovariant konstant, so ist die Komponente von \(X^i\) in der Richtung von \(\lambda^i\) längs \(C\) konstant. Ist \(C\) geodätisch, so ist \[ \dfrac{d}{ds}\left(X^i\mu_i\right) = -\underset{\lambda}{\varepsilon}\underset{\mu}{\varepsilon}K; \;\underset{\lambda}{\varepsilon} = \lambda^i\lambda_i; \;\underset{\mu}{\varepsilon} = \mu^i\mu_i. \] Bei Herumführung um das Flächenelement \(\varDelta S^{km}\) erleidet \(X_i\) eine Änderung, gegeben durch \[ \varDelta X_i = -R_{ijkl}(\lambda^l\nabla_m\lambda^j + \lambda^j\nabla_m\lambda^l)\varDelta S^{km}. \] Für die Divergenz von \(X^i\) gilt \[ \nabla_iX^i = R_{ij}\lambda^i\lambda^j. \] Diese Divergenz gibt den Fluß \(N\) der Gravitationskraft pro Volumen \(\sigma\) in Richtungen senkrecht zu \(\lambda^i\): \[ \nabla_iX^i = \underset{\sigma\to 0}{\text{Lim}}\dfrac{N}{\sigma}. \] Aus den Feldgleichungen (ohne kosmologische Konstante) folgt, daß \(\nabla_iX^i\) bei beliebiger Wahl von \(\lambda^i\) verschwindet in allen Punkten, wo keine Materie ist. Wenn Materie vorhanden ist, ergibt sich \[ \begin{gathered} \nabla_iX^i = - 1/2\varkappa (\varrho - \sum), \;\varkappa = 8\pi G/c^4; \\ \lim\limits_{\sigma\to 0}\dfrac{Nc^2}{\varrho\sigma} = -\dfrac{4\pi G}{c^2}\left(1 - \dfrac{\sum}{\varrho}\right), \end{gathered} \] \(\varrho = \) Energiedichte, \(\sum = \) Summe der Hauptspannungen. Für eine vollkommene Flüssigkeit ist \(\sum = -3p\); \(p = \) Druck. Ist nur Strahlung vorhanden, so ist \(\sum = -\varrho\), und es ergibt sich \[ \lim\limits_{\sigma\to 0}\dfrac{N}{\varrho\sigma} = -\dfrac{8\pi G}{c^4}. \]
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