Zur astronomischen Deutung der Maya-Inschriften. (Q2605607)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Zur astronomischen Deutung der Maya-Inschriften. |
scientific article |
Statements
Zur astronomischen Deutung der Maya-Inschriften. (English)
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1936
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Der Archäologe und Maya-Forscher \textit{J. E. Thompson} bezweifelt in Publication 456 of Carnegie Institution of Washington, 1935, 51-104 (F. d. M. 61\(_{\text{II}}\)) die bisherigen astronomischen Deutungen \textit{Ludendorff}s für Maya-Daten (S.-B. Preuß. Akad. Wiss., phys.-math. Kl., 1930, 87-107; 1931, 8-19, 40-62, 134-142; 1933, 4-49, 772-798; 1934, 40-54; 1935, 301-330; F. d. M. 56\(_{\text{II}}\), 809-810; 57\(_{\text{I}}\), 21; \(59_{\text{I}}\), 21; 60\(_{\text{I}}\), 9; 61\(_{\text{I}}\), 10-11) unter Hinweis darauf, daß bei hinreichender Fehlerbreite jedes Datum astronomische Bedeutung erhalten könne. Gestützt auf archäologische Befunde und spanische Überlieferung, will er die Umrechnung von Maya-Daten in unsern Kalender nicht nach der \textit{Spinden}schen Relation, sondern nach anderer Regel vornehmen. \textit{Ludendorff} zeigt, daß die vorgeschlagene \textit{Goodman-Thompson}sche Umrechnungsregel nicht zu wirklich bedeutsamen astronomischen Deutungen führt, verteidigt seinen Standpunkt unter gelegentlicher Umgestaltung früherer Darlegung und zugestandenen kleinen (jedoch für das Ganze unbedeutenden) Irrtümern mit Erfolg und weist auf die Möglichkeiten hin, die auch einem Naturvolk zur Bestimmung genauer siderischer Umlaufszeiten der Planeten offen standen, sofern nur hinreichend lange und sorgfältig genug beobachtet wurde.
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