Stability in causal systems. (Q2608705)

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English
Stability in causal systems.
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    Stability in causal systems. (English)
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    1935
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    Die Arbeit beginnt mit einer gemeinverständlichen Darlegung der Begriffe ``Pha\-senraum'', ``nicht rekurrente Systeme'', ``rekurrente Systeme'', ``Variationssysteme'' und ``Stabilität'' in Verbindung mit der Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen. Verschiedene Beispiele werden zur Erläuterung angegeben, und eine ausführliche Be\-handlung des Billardballproblems ist in dem Abschnitt über den Stabilitätsbegriff ent\-halten. -- Diese Begriffe werden zur Untersuchung allgemeiner Kausalsysteme angewen\-det. Die Beziehung der Wahrscheinlichkeit, des Ergodensatzes und der Transitivität zur Physik wird erörtert, und es wird hervorgehoben, daß die klassische Kausaltheorie der Thermodynamik bei näherer Untersuchung durch eine nicht kausale Theorie, die kinetische Gastheorie, ersetzt wird; diese Theorie wiederum ist kürzlich auf Grund des Ergodensatzes durch eine Kausaltheorie, die Theorie dynamischer Variations\-systeme, ersetzt worden; schließlich ist die klassische Dynamik nur das statistische Mittel der Quantenmechanik, die infolge ihres Unbestimmtheitsprinzips nicht kausa ist. Die Verf. werfen die Frage auf, ob die letztgenannte Theorie die grundlegende Theorie des Universums ist, oder ob man bei der Suche nach einer grundlegenden Theorie auf eine unendliche Anzahl von abwechselnd kausalen und nicht kausalen Theorien stößt. Die Arbeit schließt mit einer Anwendung des Stabilitätsbegriffes auf biologische Systeme.
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