Folgerungen aus der Diracschen Theorie des Positrons. (Q2610492)

From MaRDI portal





scientific article
Language Label Description Also known as
English
Folgerungen aus der Diracschen Theorie des Positrons.
scientific article

    Statements

    Folgerungen aus der Diracschen Theorie des Positrons. (English)
    0 references
    0 references
    0 references
    1936
    0 references
    Aus der \textit{Dirac}schen Theorie des Positrons folgt die Notwendigkeit einer Abänderung der \textit{Maxwell}schen Vakuumgleichungen, weil danach jedes elektromagnetische Feld zur Paarerzeugung neigt (gegebenenfalls virtuell, wenn die Energie zu klein ist). Man setzt in üblicher Weise an: \(\mathfrak D=\mathfrak E+4\pi\mathfrak P\), \(\mathfrak H=\mathfrak B-4\pi\mathfrak M\) und berechnet die Zusatzausdrücke aus einer \textit{Lagrange}-Funktion \(L\) gemäß \[ \mathfrak D_i=\frac{\partial L}{\partial\mathfrak E_i},\quad \mathfrak H_i=-\frac{\partial L}{\partial\mathfrak B_i}. \] \(L\) hängt dabei in komplizierter Weise von den beiden relativistischen Invarianten \(\mathfrak E^2-\mathfrak B^2\), \((\mathfrak E\cdot\mathfrak B)^2\) ab. Es wird der spezielle Fall behandelt, in dem keine wirklichen Elektronen und Positronen vorhanden sind und in dem das Feld auf Strecken der \textit{Compton}-Wellenlänge nur langsam variiert. Die von \textit{Born} vorgeschlagene Abänderung der \textit{Maxwell}schen Gleichungen stimmt mit der ersten Näherung der hier behandelten überein.
    0 references

    Identifiers