Die Elemente. Nach Heibergs Text aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von C. Thaer. II: Buch IV-VI; III: Buch VII-IX; IV: Buch X; V: Buch XI-XIII. (Q2610560)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Elemente. Nach Heibergs Text aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von C. Thaer. II: Buch IV-VI; III: Buch VII-IX; IV: Buch X; V: Buch XI-XIII. |
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Die Elemente. Nach Heibergs Text aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von C. Thaer. II: Buch IV-VI; III: Buch VII-IX; IV: Buch X; V: Buch XI-XIII. (English)
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1933
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In den letzten Jahren lebt das Interesse an \textit{Euklids} Elementen wieder auf. Das spiegelt sich deutlich wider in den modernen Übersetzungen in lebende Sprachen. Da ist die englische Ausgabe von \textit{Th. L. Heath} (2. Aufl. 1926; F. d. M. 52, 7 (JFM 52.0007.*)), die holländische von \textit{E. J. Dijksterhuis} (1929, 1930; JFM 55.0598.*-599; 56\(_{\text{II}}\), 805) und die italienische von \textit{F. Enriques} (1925, 1930, 1932, 1936; F. d. M. 51, 16; 56\(_{\text{II}}\), 805; 58\(_{\text{I}}\), 13; 62\(_{\text{I}}\), 13) zu erwähnen, ferner die deutsche Ausgabe des schwierigen Buchs X von \textit{T. Peters} (1936; JFM 62.0013.*). Maßgeblich für sie alle ist \textit{J. L. Heiberg}s musterhafte griechisch-lateinische Ausgabe (1883, 1884, 1885, 1886, 1888; F. d. M. 15, 2 (JFM 15.0002.*); 16, 6; 18, 4; 20, 4). Sie liegt auch der vorliegenden ersten deutschen Gesamtausgabe (I. Teil: 1933; JFM 59.0017.*) seit der veralteten von \textit{E. F. Lorenz} (1781 und öfter in vielen ganzen und Teilauflagen bis 1840) zugrunde. Verf. gibt eine sprachlich hochstehende und dabei doch möglichst Originaltreue Übersetzung. Neben den vorhin erwähnten Übersetzungen in andere lebende Sprachen, die zumeist mit umfangreichen Anmerkungen versehen sind, wird insbesondere auch die von \textit{Heiberg} ungebührlich zurückgesetzte arabische Tradition eingehend zu Rate gezogen und textkritisch ausgewertet. So ist eine vorbildliche Ausgabe entstanden. Die Anmerkungen enthalten alles Wesentliche in knappster Form. Der Leser hätte zweifelsohne an manchen Stellen das Bedürfnis nach längeren Erläuterungen gehabt. Leider war das im Rahmen von \textit{Ostwalds Klassikern} nicht möglich und ist für den Fernerstehenden bei der wohlüberlegten Ausdrucksweise des Verf. kein entscheidender Verlust.
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