Die fränkische Sternkunde im 11. bis 16. Jahrhundert. (Q2610603)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Die fränkische Sternkunde im 11. bis 16. Jahrhundert. |
scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die fränkische Sternkunde im 11. bis 16. Jahrhundert. |
scientific article |
Statements
Die fränkische Sternkunde im 11. bis 16. Jahrhundert. (English)
0 references
1934
0 references
In unermüdlicher, quellenkritisch hervorragender Kleinarbeit hat Verf. das einschlägige Material zusammengetragen. Hochburg der fränkischen Sternkunde im ausgehenden 15. und im 16. Jahrhundert ist Nürnberg, die rund 25000 Einwohner zählende Großstadt des Frankengaus, in der Handel und Gewerbe blühen, Künstler und Gelehrte sich zusammenfinden. Den Anstoß zu eifrigerer Pflege der Sternkunde gab der geniale \textit{Regiomontan} (seit 1471 in Nürnberg). Seine unmittelbaren Schüler und Nachfolger (\textit{Walther, Werner, Schöner}) arbeiteten erfolgreich weiter, aber schon um 1600 erstarrte alles, mitbedingt durch den nur auf raschen äußeren Erfolg eingestellten Geschäftsgeist der Zünfte. In einem Anhang (30 S., rund 150 altfränkische Autoren) wird Leben und Werk einzelner Persönlichkeiten teils sehr eingehend behandelt; daran schließen sich eine Quellenübersicht von 100 Werken und 10 schöne Abbildungen alter Meister und astronomischer Geräte.
0 references