Die Röntgeninterferenzen an Diamant als wellenmechanisches Problem. I, II. (Q2611005)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Röntgeninterferenzen an Diamant als wellenmechanisches Problem. I, II. |
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Die Röntgeninterferenzen an Diamant als wellenmechanisches Problem. I, II. (English)
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1936
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Im Teil~I dieser Arbeit gewinnt Verf., ausgehend von Eigenfunktionen des Kohlenstoffatoms, unter Berücksichtigung des \textit{Pauli}prinzips eine Ladungsdichte nullter Näherung, die eine Ladungsanhäufung von rund einem Elektron zwischen den Atomrümpfen ergibt. Diese Zwischenladung bewirkt das Auftreten des verbotenen Diamantreflexes (222), während sie für höhere Interferenzen wegen ihrer beträchtlichen Ausdehnung unwirksam ist. Die Durchführung des Gitterproblems im hochdimensionalen \textit{Schrödinger}raum bringt Konvergenzschwierigkeiten mit sich, die vorläufig nur eine unvollständige Behandlung des Problems zulassen. Teil II untersucht als Studie für die Anwendung auf das Diamantgitter die Ladungs\-verteilung, die sich für einen linearen Kristall ergibt, der aus möglichst einfachen Grundfunktionen aufgebaut wird. Dabei wird insbesondere angenommen, daß nur Nachbaratome bzw. nur Nachbarbindungen homöopolaren Charakters zu Überdeckungen und somit zu einer ``Zwischenladung'' Anlaß geben. Die Ladungsverteilung kann für Ketten beliebiger Gliederzahl streng durch die Grundfunktionen und ihre Überdeckungskonstanten ausgedrückt werden. Der Grenzübergang zur unendlichen Kette bietet keine Schwierigkeiten. Der Vergleich mit dem im Teil~I angewandten Rechenverfahren ergibt, daß die dortigen Streichungen nur geringe Fehler verursacht haben.
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