Nachruf auf Emmy Noether. (Q2611214)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Nachruf auf Emmy Noether. |
scientific article |
Statements
Nachruf auf Emmy Noether. (English)
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1935
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Nachruf auf \textit{Emmy Noether} (geb. in Erlangen als Tochter des bekannten Mathematikers \textit{Max Noether} am 23. 3. 1882, gest. in Nordamerika am 14. 4. 1935 an den Folgen einer Operation) unter Charakterisierung ihrer Persönlichkeit: ``Ihre absolute, sich jedem Vergleich entziehende Einzigartigkeit ist nicht in der Art ihres Auftretens nach außen hin zu erfassen, so charakteristisch dieses zweifellos war. Ihre Eigenart erschöpft sich auch keineswegs darin, daß es sich hier um eine \textit{Frau} handelt, die zugleich eine hochbegabte Mathematikerin war, sondern liegt in der ganzen Struktur dieser schöpferischen Persönlichkeit, in dem Stil ihres Denkens und dem Ziel ihres Wollens. Da nun dieses Denken in erster Linie ein mathematisches Denken und das Wollen in erster Linie auf wissenschaftliche Erkenntnis gerichtet war, so müssen wir zuerst ihr mathematisches Schaffen analysieren, wenn wir ihre Persönlichkeit einigermaßen erfassen wollen. Die Maxime, von der sich \textit{Emmy Noether} immer hat leiten lassen, könnte man folgendermaßen formulieren: \textit{Alle Beziehungen zwischen Zahlen, Funktionen und Operationen werden erst dann durchsichtig, verallgemeinerungsfähig und wirklich fruchtbar, wenn sie von ihren besonderen Objekten losgelöst und auf allgemeine begriffliche Zusammenhänge zurückgeführt sind.}''
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