Über einige Sätze der additiven Zahlentheorie. (Q2616886)
From MaRDI portal
scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über einige Sätze der additiven Zahlentheorie. |
scientific article |
Statements
Über einige Sätze der additiven Zahlentheorie. (English)
0 references
1934
0 references
Anschließend an die Arbeit von \textit{L. G. Schnirelmann} [``Ob additivnykh svoistvach chisel'' Ann. Inst. Polytechn. Novocherkassk 14, 3--28 (1930; JFM 56.0892.02); vgl. auch ``Über additive Eigenschaften von Zahlenfolgen, Math. Ann. 107, 649--690 (1933; JFM 59.0198.01) und \textit{E. Landau}, Die Goldbachsche Vermutung und der Schnirelmannsche Satz, Gött. Nachr. 1930, 255--276 (1930; JFM 56.0892.03)] beweist Verf. folgende beiden Sätze: I. Die Folge aller Zahlen, welche sich als Summe einer Primzahl und einer \(k\)-ten Potenz (\(k\) fest) darstellen lassen, hat eine positive Dichte (d. h. es gibt \(\alpha =\alpha (k)>0\) derart, daß\ unterhalb \(x\) mehr als \(\alpha x\) Zahlen der Folge liegen). II. Die Folge aller Zahlen, welche sich als Summe einer Primzahl und einer Potenz einer gegebenen (festen) Zahl \(a\) darstellen lassen, besitzt eine positive Dichte. (Die letzte Tatsache ist besonders interessant, weil die Anzahl der Primzahlen unterhalb \(x\) äquivalent \(\frac {x}{\log x}\), die Anzahl der Potenzen von \(a\) unterhalb \(x\) äquivalent \(\frac {\log x}{\log a}\) ist, das Produkt also gerade auf die Größenordnung \(\text{const}\cdot x\) führt.) Der Beweis wird folgendermaßen geführt: Seien \(m_1,m_2,\ldots,n_1,n_2,\dots \) zwei Folgen positiver ganzer Zahlen; \(M(x)\) bzw. \(N(x)\) bedeuten die Anzahl der \(m_i\) bzw. \(n_i\leq x\); \(A_1(u,x), A_2(u,x)\) bzw. \(\psi (u,x)\) seien die Lösungszahlen der Gleichungen \[ m_i-m_j = u,\;n_i-n_j = u,\;\text{bzw.}\;m_i+n_j=u \] mit \(m_i,m_j,n_i,n_j\leq x\). Indem man auf zwei verschiedene Weisen die Lösungszahl von \[ n_i-n_j+m_l-m_k = 0 \] (\(n_i,n_j,m_l,m_k\leq x\)) bestimmt, erhält man die Identität \[ \sum _{u=0}^{2x}\psi (u,x)^2 = M(x)N(x)+ 2\sum _{u=1}^{x}A_1(u,x)A_2(u,x). \tag{2} \] Bedeutet ferner \(\nu (2x)\) die Anzahl der Zahlen \(\leq 2x\), welche sich in der Form \(n_i+m_j\) (\(n_i,m_j\leq x\)) darstellen lassen, so folgt aus der Schwarzschen Ungleichung leicht, daß\^^M \[ \nu (2x)>\frac {(\sum _{i=0}^{2x}\psi (i,x))^2}{\sum _{i=0}^{2x}\psi (i,x)^2}. \tag{4} \] Wegen \(\sum _{i=0}^{2x}\psi (i,x)=M(x)N(x)\) und (2) folgt hieraus \[ \nu (2x)>\frac {M(x)^2N(x)^2}{M(x)N(x)+2\sum _{u=1}^{x}A_1(u,x)A_2(u,x)};\tag{1} \] (die Formeln (1) und (2) des Textes enthalten einen Druckfehler). Zum Beweise von I wähle man als Folge \(m_i\) die Folge der Primzahlen, als Folge \(n_i\) die Folge \(1^k,2^k,3^k,\ldots \) aller \(k\)-ten Potenzen. Unter Benutzung der von Schnirelmann bewiesen Abschätzung \[ A_1(u,x)<c_1\frac {x}{\log ^2x}\prod \limits _{p/u}\left (1+\frac 1p\right ) \] folgt dann elementar \[ \sum _{n=1}^{x}A_1(u,x)A_2(u,x)<c_2\frac {x^{1+\frac 2k}}{\log ^2x} \] und wegen (1) der Satz I. Zum Beweise von II wähle man wieder als Folge \(m_i\) die Primzahlen, als Folge \(n_i\) die Zahlen \(1,a,a^2,a^3,\ldots \). Man erhält hier: \[ \sum _{u=1}^xA_1(u,x)A_2(u,x)<c_3x\sum _{\substack{ k=1\\ (k,a)=1}} ^\infty \frac {\mu (k)^2}{kl(k)}, \tag{a} \] wo \(\mu (k)\) die \textit{Moebius}sche Funktion und \(l(k)\) den Exponenten, zu welchem \(a\) modulo \(k\) gehört, bedeutet. Die Hauptschwierigkeit des Beweises liegt in dem Konvergenzbeweis der Summe auf der rechten Seite. (a) in Verbindung mit (1) liefert II. (Vgl. zu dieser Arbeit auch die frühere russische Arbeit des Verf: ``Über zwei Sätze der additiven Zahlentheorie'', Rec. Math. Moscou 40, 514--520 (1933; JFM 59.0954.01; Zbl 0008.38903)
0 references