Zur algebraischen Geometrie. VI: Algebraische Korrespondenzen und rationale Abbildungen. (Q2618073)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Zur algebraischen Geometrie. VI: Algebraische Korrespondenzen und rationale Abbildungen. |
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Zur algebraischen Geometrie. VI: Algebraische Korrespondenzen und rationale Abbildungen. (English)
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1934
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In dieser Mitteilung trachtet Verf., die weitreichenden Methoden der italienischen Algebraiker (\textit{Enriques}, \textit{Bertini}, \textit{Severi}) in den Rahmen seiner idealtheoretisch fundierten algebraischen Geometrie einzugliedern, wobei im besonderen algebraische Korrespondenzen, rationale Abbildungen und die dabei invarianten Eigenschaften von algebraischen Mannigfaltigkeiten behandelt werden. Kennzeichnend für die hier verwendeten Beweismethoden sind: die Auffassung einer algebraischen Korrespondenz als irreduzible Mannigfaltigkeit von \textit{Punktepaaren}, die wiederholte Anwendung von ``relationstreuen'' Spezialisierungen und die von \textit{Severi} übernommene Ergänzung von Teilmannigfaltigkeiten zu vollständigen Schnitten. \S \ 1 behandelt das ``Prinzip der Konstantenzählung'' mit einem Beispiel aus der Theorie der Doppeltangenten einer ebenen \(C_4\). \S \ 2 gibt das ``Prinzip von \textit{Plücker-Clebsch}'' in der von \textit{Severi} verschärften Form: Wenn ein System von \(n\) Gleichungen in \(n\) Unbekannten \(\eta _1,\dots,\eta _n\), welches noch von Parametern \(t_1,\dots,t_m\) abhängt: \[ f_\nu (t_1,\dots,t_m;\eta _1,\dots,\eta _n)=0, \] Für irgend welche speziellen Werte \(t_i^0\) eine isolierte Lösung \(\eta _1^0,\dots,\eta _n^0\) besitzt, so ist das System für allgemeine Werte von \(t\) stets lösbar. Im \S \ 3 wird der Begriff der Spezialisierungsmultiplizität erörtert und daraus das ``Prinzip der Erhaltung der Anzahl'' abgeleitet; im \S \ 4 wird dies auf mehrfache Mannigfaltigkeiten verallgemeinert. \S \ 5 enthält eine Anwendung auf die Theorie der linearen Scharen. \S \ 6 behandelt die rationalen Abbildungen und ihre Fundamentalpunkte. Im \S \ 7 wird die ``Regel für die Schnittpunktzahlen'' abgeleitet und ihr Zusammenhang mit den sogenannten Charakteristikenformeln klargestellt. Schließlich wird im \S \ 8 die Charakteristikenformel für verbundene Punktpaare und die daraus folgende Koinzidenzformel von \textit{Schubert} abgeleitet.
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