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Die moderne Atomtheorie. Die bei der Entgegennahme des Nobelpreises 1933 in Stockholm gehaltenen Vorträge. III + 45 S. - MaRDI portal

Die moderne Atomtheorie. Die bei der Entgegennahme des Nobelpreises 1933 in Stockholm gehaltenen Vorträge. III + 45 S. (Q2618668)

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Die moderne Atomtheorie. Die bei der Entgegennahme des Nobelpreises 1933 in Stockholm gehaltenen Vorträge. III + 45 S.
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    Die moderne Atomtheorie. Die bei der Entgegennahme des Nobelpreises 1933 in Stockholm gehaltenen Vorträge. III + 45 S. (English)
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    1934
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    Man hat in dem vorliegenden Büchlein nicht nur eine Zusammenfassung und anschauliche Darstellung der Fragen, um die es in der Quantenmechanik geht, für den Nichtphysiker, sondern auch der Physiker und Theoretiker sieht daraus einmal wieder den Zusammenhang der vielen Zweige, die sich aus dem Baum der Quantenmechanik entwickelt haben. \textit{Heisenberg.} Die Entwicklung der Quantenmechanik. Es wird gezeigt, wie sich aus den älteren so unverständlichen Ansätzen der Quantentheorie, die mit der klassischen Theorie so gar keine Berührungspunkte hatte, vermittels des - wohl für alle Zeiten - fundamentalen \textit{Bohr}\,schen Korrespondenzprinzips die Matrizenmechanik heraus entwickelte: ``Die Quantenmechanik, über die ich hier vorzutragen habe, ist in ihrem formalen Gehalt aus dem Versuch entstanden, das \textit{Bohr}\,sche Korrespondenzprinzip durch Präzisierung seiner Aussagen zu einem geschlossenen mathematischen Schema auszubauen.'' - Die weiteren Schritte waren: Verzicht auf klassische Bilder und Begriffsbildungen, \textit{Born}s statistische Deutung, mathematischer Ausbau der Theorie, Herstellung der Verbindung zur Wellenmechanik. Diese Verbindungsbrücke, die Transformationstheorie von \textit{Dirac} und \textit{Jordan}, bildet das Kernstück der Quantenmechanik. - \textit{Dirac}'s Principles of quantum mechanics dürften wohl für die Quantenmechanik das sein, was \textit{Newton}s Principia für die klassische waren (Ref.) - Besonders zu erwähnen ist noch \textit{Bohr}s Analyse der begrifflichen Grundlagen der Quantenmechanik, insbesondere der Begriff der Komplementarität. \textit{Schrödinger.} Der Grundgedanke der Wellenmechanik. Es wird die optische Analogie, die das Vorbild zur Unterbauung der klassischen durch die Wellenmechanik abgegeben hat, und nach der das \textit{Hamilton}\,sche Prinzip der Punktmechanik genau ebenso aus der Wellenmechanik resultiert, wie das \textit{Fermat}\,sche Prinzip der Strahlenoptik aus der Wellenoptik, an vielen Beispielen mit zahlreichen Figuren anschaulich dargestellt; insbesondere werden die Grenzen der strahlenoptischen bzw. punktmechanischen Naturbeschreibung aufgewiesen. \textit{Dirac.} Theorie der Elektronen und Positronen (übersetzt von \textit{W. Bloch}). Es wird zunächst ein Überblick über die verschiedenen Arten von Elementarteilchen gegeben, ``deren Anzahl während der letzten Jahre eine ziemlich beunruhigende Tendenz gezeigt hat, zu wachsen''. Der Aufsatz enthält sodann die Begründung, wieso man aus der speziell-relativistischen Bewegungsgleichung des Elektrons auf die Eigenschaften desselben schließen kann, und gibt sodann die Grundzüge der Theorie des Positrons, das ja bekanntlich nach \textit{Dirac} wegen des \textit{Pauli}-Prinzips als ein unbesetzter Zustand negativer Energie aufgefaßt werden kann. (Die gleichmäßige Besetzung aller Zustände negativer Energie sei nicht beobachtbar.) Der Prozeß der Zerstrahlung von Materie (Fall eines negativen Elektrons positiver Energie in ein Loch unter Emission von \(2mc^2\) Strahlungsenergie) und der umgekehrte (Erzeugung eines Paars Elektron + Positron) ist damit der Berechnung zugänglich. Besprechung: Günther, Unterrichtsblätter 41, 63.
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