Ontological remarks on the propositional calculus. (Q2619869)
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scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Ontological remarks on the propositional calculus. |
scientific article |
Statements
Ontological remarks on the propositional calculus. (English)
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1934
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Während im allgemeinen Übereinstimmung in der Handhabung des Aussagenkalküls besteht, gehen die Meinungen über die Natur der Dinge, von denen der Kalkül handelt, sehr auseinander. Nach \textit{Wittgenstein} sind die Aussagen oder Sätze Zeichen, Symbole; es fragt sich dann aber, wofür sie Symbole sind: für Urteile, abstrakte Möglichkeiten, Platonische Ideen, oder nur, wie \textit{Frege} meint, für die Wahrheitswerte ``wahr'' und ``falsch''? Diese schwierige Frage nach der Natur der Dinge, deren Zeichen die Sätze sind, ist solange nicht zu umgehen, als man die Aussageverknüpfungen als Zeichen für Operationen in diesen Dingen auffaßt, mit Hilfe deren sich wieder Dinge derselben Art in bestimmter Weise bilden lassen. Verf. schlägt nun vor, bei der gewöhnlichen Behandlung der Logik von der ihm überflüssig erscheinenden Auffassung der Sätze als Zeichen ganz abzusehen und bei der Interpretation über das System der Sätze überhaupt nicht hinauszugehen. Nach seiner Auffassung erscheinen die Aussageverknüpfungen ``nicht'', ``oder'' usw. als Bindeglieder, die es uns ermöglichen, aus gegebenen Sätzen in bestimmter Weise neue aufzubauen. Z. B. bildet die Verknüpfung ``nicht'' aus einem Satz - - den neuen: Es ist falsch, daß - -. Die Theorie der Deduktion ist dann nur eine Art Grammatik für die Handhabung und Verknüpfung von Sätzen; von einem hinter den Sätzen stehenden Etwas ist nirgends die Rede.
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