Untersuchungen zur Astronomie der Maya. VI: Über die Seiten 51 und 52 des Dresdener Kodex und übereinige astronomische Inschriften der Maya. (Q2621245)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Untersuchungen zur Astronomie der Maya. VI: Über die Seiten 51 und 52 des Dresdener Kodex und übereinige astronomische Inschriften der Maya. |
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Untersuchungen zur Astronomie der Maya. VI: Über die Seiten 51 und 52 des Dresdener Kodex und übereinige astronomische Inschriften der Maya. (English)
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1933
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``Durch die Arbeiten von \textit{H. J. Spinden} und die des Verfassers ist die Regel für die Umrechnung der Maya-Tagesdaten in unsere Zeitrechnung gesichert. Es werden nun weitere Untersuchungen über die Daten und Zahlen auf S. 51 bis 52 des Dresdener Kodex angestellt sowie solche über die Datenfolgen in gewissen Inschriften der Maya (Altar U und Stelen A und I in Copan. Stelen 12, 13, 14 in Naranjo). Es zeigt sich, daß die samtlichen hier diskutierten 39 Daten bis auf zwei (unter diesen ein fragliches) eine astronomische Bedeutung besitzen. Sie beziehen sich hauptsächlich auf Oppositionen und Konjunktionen der Planeten mit der Sonne sowie auf Konjunktionen und andere interessante Stellungen der Planeten zueinander und zu hellen Fixsternen. Unter den relativ wenigen Daten befinden sich mehrere, die höchst seltenen astronomischen Ereignissen entsprechen, z. B. dem Zusammentreffen einer unteren Konjunktion des Merkur und einer solchen der Venus auf denselben Tag, ferner einer Mondfinsternis, die mit einer sehr nahen Konjunktion von Mond und Jupiter zusammenfällt, schließlich einer äußerst engen Konjunktion zwischen Venus und Saturn. Einige weitere Daten beziehen sich auf das innerhalb weniger Tage gleichzeitige Eintreten von Konjunktionen und Oppositionen dreier Planeten mit der Sonne. Aus dem vorliegenden Material geht hervor, daß die Maya die Planeten eifrig beobachtet und sowohl die synodischen wie die siderischen Umlaufszeiten derselben mit großer Genauigkeit gekannt haben. Die Vermutung vieler Forscher, daß mindestens ein Teil der Monumentalinschriften der Maya astronomischen Inhalts ist, wird durch die obigen Ergebnisse bestätigt.''
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