Remarques sur l'itération des fonctions de deux variables et les équations fonctionnelles qui s'y rattachent. (Q2623211)

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Remarques sur l'itération des fonctions de deux variables et les équations fonctionnelles qui s'y rattachent.
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    Remarques sur l'itération des fonctions de deux variables et les équations fonctionnelles qui s'y rattachent. (English)
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    1933
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    Ist \(\zeta \) ein anziehender Fixpunkt einer analytischen Funktion \(f(z)\): \[ f(\zeta )=\zeta,\quad f(z)=\zeta +s(z-\zeta )+\cdots, \quad 0<| s| <1, \] so besitzt die \textit{Schröder}sche Funktionanalgleichung \[ S(f(z))=sS(z) \tag{1} \] bekanntlich (\textit{Koenigs}, 1884; F. d. M. 16, 376 (JFM 16.0376.*)-378) stets eine reguläre Lösung \[ S(z)=c_1(z-\zeta )+c_2(z-\zeta )^2+\cdots \] mit \(c_1\neq 0\), und zwar läßt sich \(S(z)\) als Grenzfunktion der in der Umgebung von \(\zeta \) gleichmäßig konvergenten Folge \[ \frac {f_n(z)-\zeta }{s^n} \tag{2} \] darstellen. (1) besagt, daß\ sich vom Standpunkt der konformen Geometrie das Verhalten der Funktion \(z_1=f(z)\) in der Umgebung von \(\zeta \) durch das Verhalten der Drehstreckung \(\omega _1=s\omega \) in der Umgebung des Nullpunktes vollständig charakterisieren läßt. Verf. zeigt nun, indem er den eleganten Beweisgedanken von \textit{Koenigs} sinngemäß\ überträgt, daß\ für Funktionen mehrerer Veränderlichen ein entsprechendes Resultat gilt. Es seien \(f(x,y)\) und \(g(x,y)\) zwei im Fixpunkte \((0,0)\) reguläre Funktionen (der beiden komplexen Veränderlichen \(x,y\)), welche dort eine Entwicklung der Form \[ f(x,y)=s_1x+\text{höhere Glieder},\quad g(x,y)=s_2y+\text{höhere Glieder} \] besitzen, was sich durch simultane lineare Transformation der abhängigen und unabhängigen Variablen erreichen läßt. Es wird dann bewiesen, daß\ für \(0<| s_1| <1\), \(0<| s_2| <1\) die (1) entsprechenden Funktionalgleichungen \[ K_1(f(x,y),g(x,y))=s_1K_1(x,y),\quad K_2(f(x,y),g(x,y))=s_2K_2(x,y) \] durch in der Umgebung von \((0,0)\) reguläre und eindeutig umkehrbare Funktionen \(K_1(x,y),K_2(x,y)\) lösbar sind. Geometrisch bedeutet dies: Die Beziehung \(x_1=f(x,y)\), \(y_1=g(x,y)\) kann vermöge der Transformationen \[ u=K_1(x,y),\quad v=K_2(x,y)\quad \text{bzw.} \quad u_1=K_1(x_1,y_1),\quad v_1=K_2(x_1,y_1) \] als ``Bild'' der ``Drehstreckung'' \[ u_1=s_1u,\quad v_1=s_2v \] aufgefaßt werden. \(K_1(x,y)\) und \(K_2(x,y)\) lassen sich wieder als Grenzfunktionen gleichmäßig konvergenter Folgen der Form (2) darstellen.
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