Metaphysik des Altertums. (Q2624182)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Metaphysik des Altertums. |
scientific article
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Metaphysik des Altertums. |
scientific article |
Statements
Metaphysik des Altertums. (English)
0 references
1931
0 references
In seiner höchst kenntnisreichen Geschichte der antiken Metaphysik entwirft Verf. ein neues Gesamtbild griechischen Seins und Denkens, von den Anfängen metaphysischen Philosophierens an, von \textit{Homer}, \textit{Hesiod}, Orphik und archaischer Metaphysik über die Vorsokratik, über \textit{Sokrates}, \textit{Plato}, \textit{Aristoteles} bis zum Hellenismus und \textit{Plotin}. Das Eigentümliche dieser neuen Betrachtung der Antike beruht auf der Zielsetzung und der durch sie bedingten Methode. Drei Punkte werden in engsten Zusammenhang miteinander gebracht: (1) wird das charakteristische menschliche Dasein der Philosophen aus dem Ganzen ihrer geschichtlichen Lage verstanden; (2) wird das Bewußtwerden ihres einmaligen geschichtlichen Daseins in ihrer philosophischen Selbsterkenntnis aufgesucht und in dieser Selbsterkenntnis die systematische Einheit der Lehren gewonnen, und schließlich (3) muß an und mit dem Begreifen dieses sich selbst verstehenden philosophischen Daseins die von den Griechen herreichende und uns mit umfassende Entwicklung des menschlichen Geistes als menschliches Sein, als inneres Schicksal unseres eigenen deutschen Bewußtseins hervortreten.
0 references