Der Gruppenbegriff als Ordnungsprinzip des geometrischen Unterrichts. 2. Aufl. (Q2624222)
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| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Der Gruppenbegriff als Ordnungsprinzip des geometrischen Unterrichts. 2. Aufl. |
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Der Gruppenbegriff als Ordnungsprinzip des geometrischen Unterrichts. 2. Aufl. (English)
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1933
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Das Heft wirbt für den Gedanken, dem Gruppenbegriff im Geometrieunterricht eine ähnliche beherrschende Stellung einzuräumen wie dem Funktionsbegriff im Unterricht der Analysis, ein Gedanke, der seit Erscheinen der ersten Auflage direkt und indirekt in eine große Anzahl mathematischer Schullehrbücher eingegangen ist. In der Schrift wird ein ausführlicher Lehrplan vorgelegt, der die drei Lehrabschnitte (1) Stereometrie und die geometrischen Abbildungsmethoden, (2) Schiefe Parallelprojektion, Schattenkonstruktion, Affinität, Ellipse, (3) Zentralperspektive und Geometrie der Kegelschnitte umfaßt. Der Weg von der metrischen über die affine zur projektiven Geometrie wird somit durch die Abbildungsverfahren der darstellenden Geometrie vermittelt, ein Aufbau, der eine lebendige Verknüpfung mit der räum lichen Anschauung gewährleistet, ohne etwa das logische Schließen in der Geometrie zu vernachlässigen. Die zweite Auflage des Heftes ist im Nachwort durch Zusätze ergänzt worden, die durch die Fortschritte in der Methodik des geometrischen Unterrichts bedingt sind und die Verwendung des Abbildungsgedankens betreffen. Es ist von vornherein scharf zu unterscheiden zwischen dem Begriff der Abbildung und dem Begriff der Gruppe. Abgebildet werden Figuren, eine Gruppe wird gebildet aus einer Schar von Transformationen; eine Abbildung, wie etwa die affine, kann den Weg zur Gruppe bilden. Es liegt somit ein Aufbau des geometrischen Unterrichts vor, der der Neigung des Schülers zu räumlicher Betrachtungsweise auf natürliche Weise gerecht wird; darstellend-geometrische Methoden bilden nicht mehr einen beso nderen Unterrichtsabschnitt, sondern werden überall als methodisches Prinzip zur Erkenntnis geometrischer Gesetzmäßigkeiten eingesetzt. Besprechung: Süß; Jahresbericht D. M. V. 44 (1934), 97 kursiv.
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