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On right alternative algebras - MaRDI portal

On right alternative algebras (Q2647899)

From MaRDI portal





scientific article
Language Label Description Also known as
English
On right alternative algebras
scientific article

    Statements

    On right alternative algebras (English)
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    1949
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    Eine Algebra heißt alternativ, wenn das Assoziativgesetz für alle Produkte mit zwei gleichen Faktoren erfüllt ist. Von den drei dies ausdrückenden Regeln \[ y\cdot xx = yx\cdot x,\quad xx\cdot y = x\cdot xy,\quad xy\cdot x = x\cdot yx \] folgt jede aus den beiden anderen. Algebren, für die nur \(xy\cdot x=x\cdot yx\) gefordert wird, heißen biegsam (flexible); Verf. hat für sie einige Eigenschaften in einer vorangehenden Arbeit hergeleitet [s. Zbl 0033.15402]. Hier untersucht er Algebren, für die nur \(y\cdot xx = yx\cdot x\) gefordert wird; er nennt sie rechts-alternativ. Dabei beschränkt er sich auf Koeffizientenkörper von 2 verschiedener Charakteristik. Er beweist folgende Tatsachen. Jede rechts-alternative Algebra \(A\) ist potenz-assoziativ. Ist \(e\) ein Idempotent aus \(A\), so gilt für den der Rechtsmultiplikation mit \(e\) entsprechenden linearen Operator \(R_e\) die Relation \(R_e^2 = R_e\). Für den der Linksmultiplikation mit \(e\) entsprechenden linearen Operator \(L_e\) gilt jedenfalls \(L_e^2 \ne 0\), \((L_e^2 - L_2)^2 = 0\); es gibt Fälle, in denen letzteres die Minimalgleichung für \(L_e\) ist, so daß \(A\) sicher nicht immer auch alternativ schlechthin ist. Hat \(A\) den Grad 2, so ist \(A\) alternativ. Allgemein wird \(A\) durch die neue Produktdefinition \(x\cdot y = \tfrac12(xy + yx)\) eine Jordansche Algebra \(A^{(\times)}\) (d.h. eine solche, in der als Assoziativregel nur \(x\cdot yx^2 = xy\cdot x^2\) gefordert wird) zugeordnet. Auch der lineare Raum \(R(A)\) der Rechtsmultiplikatoren \(R_x\) von \(A\) ist eine Jordansche Algebra, und \(x\to R_x\) ist ein Homomorphismus von \(A^{(\times)}\) auf \(R(A)\), dessen Kern das Ideal \(Z\) der \(z\) mit \(zA = 0\) ist; für die Restalgebra \(B = A - Z\) ist danach \(B^{(\times)}\) zu \(R(B)\) isomorph. Schließlich sei die Charakteristik sogar als 0 vorausgesetzt. Ist dann \(A^{(\times)}\) einfach, so ist \(A\) alternativ, und, falls der Grad größer als 2 ist, sogar assoziativ. Allgemein fällt das Radikal (maximale Nilideal) \(N\) von \(A\) mit dem von \(A^{(\times)}\) zusammen. Ist \(N = 0\), also \(A\) halbeinfach, so ist \(A\) alternativ. Ist \(A\) einfach, so ist \(A\) entweder assoziativ oder eine Cayleysche Algebra. Die einzigen nicht-assoziativen rechts-alternativen Divisionsalgebren sind danach die Cayleyschen Algebren.
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    right alternative algebras
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    Identifiers

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