The correspondence Hasse -- Scholz -- Taussky (Q2828114)
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scientific article; zbMATH DE number 6642803
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | The correspondence Hasse -- Scholz -- Taussky |
scientific article; zbMATH DE number 6642803 |
Statements
24 October 2016
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Helmut Hasse
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Arnold Scholz
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Olga Taussky
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class field theory
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inverse Galois problem
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ramification
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ideal class groups
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norm residues
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number knots
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The correspondence Hasse -- Scholz -- Taussky (English)
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``Der Briefwechsel Hasse-Scholz-Taussky'' präsentiert die erhaltene Korrespondenz zwischen Helmut Hasse und Arnold Scholz von 1927 bis 1941, zwischen Arnold Scholz und Olga Taussky von 1929 bis 1939, sowie den Teil der Korrespondenz zwischen Hasse und Taussky, der vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs liegt. Darüberhinaus liegen einige Briefe zwischen Taussky und der Schwester von Scholz, Elisabeth Korrodi, vor, die in erster Linie den Nachruf von Taussky auf Scholz betreffen.NEWLINENEWLINEDas Buch beginnt mit einer Biographie von Scholz, aus der zum einen die immensen Schwierigkeiten abzulesen sind, die Scholz während des Dritten Reichs vor allem von Seiten Gustav Doetschs und dessen Assistenten Eugen Schlotter erwachsen sind; zum andern werden dort in chronologischer Reihenfolge die Inhalte der wichtigsten Arbeiten von Arnold Scholz zur algebraischen Zahlentheorie und der Klassenkörpertheorie erklärt. Danach folgt eine kürzere Biographie von Olga Taussky, die sich, auch was die Arbeiten Tausskys angeht, ebenfalls auf den Zeitraum vor dem zweiten Weltkrieg beschränkt.NEWLINENEWLINEDie nächsten Teile des Buch präsentieren die bereits oben genannten Briefwechsel; hauptsächlich sind die Briefe von Scholz erhalten, da dessen eigener Nachlass nach seinem Tod zu einem Verwandten nach Polen geschickt wurde, wo er bei der Vertreibung der Deutschen am Kriegsende verloren ging. Die Kommentare betreffen einerseits die in den Briefen auftauchenden Personen, zum andern und in erster Linie aber die Mathematik: der überwiegende Teil der Scholzschen Korrespondenz dreht sich um Fragen zur algebraischen Zahlentheorie und der damals noch jungen Klassenkörpertheorie. Sein von ihm hauptsächlich verfolgtes Ziel seit seiner Dissertation unter Issai Schur war die Konstruktion algebraischer Erweiterungen mit vorgegebener Galoisgruppe unter Benutzung der algebraischen Zahlentheorie. Die Korrespondenz vor allem mit Hasse erlaubt es, den Werdegang seiner Ideen nachzuvollziehen, von den ersten Konstruktionen seiner Dissertation bis hin zu der Erkenntnis, dass die Einbettungsfragen auf Probleme von Normenresten (die Scholzschen Knoten) hinauslaufen, die \textit{W. Jehne} in [J. Reine Angew. Math. 311--312, 215--254 (1979; Zbl 0432.12006)] modern aufbereitet hat.NEWLINENEWLINEDas letzte Kapitel ist dem Scholzschen Manuskript ``Spezielle Zahlkörper'' gewidmet, das er vor dem zweiten Weltkrieg für die Neuauflage der Enzyklopädie schreiben sollte. Im Anhang findet man Gutachten von Doetsch, Heffter und Hasse über Scholz, das Sonett, das Elisabeth Korrodi 1942 zum Andenken an ihren Bruder geschrieben hat, und den Bericht von Ott-Heinrich Keller über die letzten Tage von Arnold Scholz. Eine ausführliche Bibliographie, sowie Namens- und Stichwortverzeichnis schließen das Buch ab.NEWLINENEWLINEWie die andern Briefwechsel von Hasse, die ihm Universitätsverlag Göttingen erschienen sind, ist auch dieser Band auf der Webseite des Verlags als pdf-File frei erhältlich.
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