Interrelations of demand. (Q559051)
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scientific article; zbMATH DE number 2546827
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Interrelations of demand. |
scientific article; zbMATH DE number 2546827 |
Statements
Interrelations of demand. (English)
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1933
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Verf. entwickelt eine Theorie der Nachfrage nach verbundenen Produkten - d. h. nach Gütern, die sich entweder wie Butter und Brot gegenseitig ergänzen oder wie Margarine und Butter gegeneinander konkurrieren, - und wendet sie auf statistisches Material über Preise und Inlandsverbrauch von Gerste, Mais, Heu und Hafer in den Vereinigten Staaten von Amerika 1896-1914 an. Die Nachtfragefunktionen müssen der Bedingung des Zusammenhangs (consistency) genügen, daß\^^M \[ \frac {\partial x_i}{\partial y_j}=\frac {\partial x_j}{\partial y_i} \] ist, wenn \(x_{\nu }\) die nachgefragten Mengen als Funktionen der Preise \(y_{\nu }\) der verbundenen Güter \(i\) und \(j\) sind. Verf. leitet diese zuerst auf anderem Wege von \textit{H. Hotelling} (Edgeworth's taxation paradox and the nature of demand and supply functions, Journal of political Economy 40 (1932), 577-616; F. d. M. 58) gefundene Bedingung aus der klassischen Nutzenfunktion ab, wodurch sie unmittelbar als Integrabilitätsbedingung erscheint. Im Anschluß\ an \textit{H. L. Moores} Koeffizienten der partiellen Nachfrageelastizität definiert Verf. partielle Elastizitätskoeffizienten der verbundenen Nachfrage. Die Berechnungen werden für lineare Regressionsgleichungen sowie für Funktionen konstanter Elastizität durchgeführt, wobei gleichlaufende Ergebnisse erhalten werden. Die Integrabilitätsbedingung kann qualitativ - indem die auf den beiden Seiten der Gleichung stehenden Größen gleiches Vorzeichen haben - und quantitaitv, d. h. vollständig von den auf Grund des Materials errechneten Größen, erfüllt werden. Das zweite kann, jedenfalls im vorliegenden Fall, kaum verlangt werden. Das erste ist in zwei Fällen von den sechs, die sich durch paarweise Zusammenfassung der vier Waren ergeben, nicht erfüllt; einer von beiden läßt bei näherer Untersuchung auf Unabhängigkeit schließen - die beiden Größen sind klein gegenüber ihrem mittleren Fehler und müssen als Null gerechnet werden -, der andere Fall (Heu und Hafer) läßt sich nicht aufklären. Verf. diskutiert die möglichen Ursachen für dieses unerklärliche Ergebnis.
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