Frisch on the measurement of utility. (Q559066)
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scientific article; zbMATH DE number 2546834
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Frisch on the measurement of utility. |
scientific article; zbMATH DE number 2546834 |
Statements
Frisch on the measurement of utility. (English)
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1933
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Besprechung von: \textit{Ragnar Frisch}, New methods of measuring marginal utility (Beiträge zur ökonomischen Theorie, Nr. 3, Tübingen 1932; F. d. M. 58) mit ausführlichem Referat des Inhalts. Verf. unterscheidet Einwände, die gegen den Kern von \textit{Frisch}s Methode erhoben werden können, von solchen gegen die technischen Verfahren zur praktischen Berechnung. Den grundsätzlichen Einwand, man könne etwas rein Psychisches - nämlich die Bedeutung, die wir einem zusätzlichen Dollar Einkommen beilegen - nicht messen, weist Verf. als an der Sache vorbeigehend zurück; es hendelt sich vielmehr darum, die vergleichsweise Intensität dieser Gefühle \textit{auf Grund ihrer quantitativen Auswirkungen} abzuschätzen. Auch der Einwurf, daß\ ``pleasures and pains'' verschiedener Individuen verglichen würden, trifft nicht zu, da aus der einzig zu Vergleichen benutzten Größe der Flexibilität des Grenznutzens des Geldes die auf Individuen bezüglichen Größen - die als konstante Faktoren eingeführt werden - herausfallen. Dagegen mißt Verf. der ungeklärten Frage der Dimensionen des Grenznutzens große Bedeutung bei, wenn es gegenwärtig auch vor allem wichtig ist, größenmäßigen Vorstellungen von diesen Begriffen zu gelangen. Von den drei Verfahren, die \textit{Frisch} zur praktischen Berechnung entwickelt, hält Verf. die sogenannte Isoquantenmethode für genügend zuverlässig, während die Übersetzungsmethode als zuviel Willkür enthaltend abgelehnt wird. Verf. hätte gewünscht, daß\ die Isoquantenmethode auf mehr als nur eine Ware angewendet worden wäre. Obwohl die verschiedenen so berechneten Kurven für den Grenznutzen des Geldes theoretisch übereinstimmen müßten, wird man praktisch Abweichungen erwarten müssen, die dann Aufschluß\^^Mdarüber versprechen, inwieweit die theoretische Voraussetzung des Gleichgewichts gerechtfertigt ist.
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