Die Verfestigung von flußeisenähnlichen Körpern. Ein Beitrag zur Plastizitätstheorie. (Q560624)
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scientific article; zbMATH DE number 2547711
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Verfestigung von flußeisenähnlichen Körpern. Ein Beitrag zur Plastizitätstheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2547711 |
Statements
Die Verfestigung von flußeisenähnlichen Körpern. Ein Beitrag zur Plastizitätstheorie. (English)
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1933
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Die Verfestigung des fließenden Materials besteht in einer Vergrößerung der Fließschubspannung \(k\) mit der Zeit und der Verformung. Unter der Voraussetzung, daß\ die Verfestigung von einer hydrostatischen Drucksteigerung nicht abhängt (Ausschluß\ spröder Stoffe, wie Gußeisen oder Marmor) und Anisotrope außer acht gelassen werden kann, macht Verf. den Ansatz \[ \begin{aligned} k&=k_0 + F(J),\\ J&=\int ^t_{t^0} \sqrt {\sum _{i,j} \varepsilon ^2_{ij}} dt \end{aligned} \] (\((\varepsilon _{ij})\) = Deformationsgeschwindigkeitstensor, \(t_0\) = Zeitpunkt, wo das betreffende Körperelement ins plastische gebiet tritt); die Integration soll über die Zeit \(t\) längs einer Stromlinie erfolgen. Es kommt nun darauf an, \(F(J)\) dem einzelnen Zugdiagramm anzupassen. Dies wird am Beispiel des Zugstabes, des bis zur vollen Plastizität tordierten Stabes und des gleichzeitig gedehnten und gedrehten Kreisrohres erläutert. Gegenüber anderen Ansätzen in dieser Richtung von \textit{R. Schmidt} (Über den Zusammenhang von Spannungen und Formänderungen im Verfestigungsgebiet, Ingenieur-Archiv 3 (1932), 215-235; F. d. M. 58) und von \textit{G. I. Taylor} und \textit{H. Quinney} (The plastic distortion of metals; Philos. Transactions (A) 230 (1931), 323-362) besitze \(J\) den Vorteil der Dimensionslosigkeit, und dieser Ansatz sei mathematisch einfacher aunzuwenden.
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