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Säkulare Verlagerungen des Erdpoles. - MaRDI portal

Säkulare Verlagerungen des Erdpoles. (Q564973)

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scientific article; zbMATH DE number 2552435
Language Label Description Also known as
English
Säkulare Verlagerungen des Erdpoles.
scientific article; zbMATH DE number 2552435

    Statements

    Säkulare Verlagerungen des Erdpoles. (English)
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    1932
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    Verf. geht von der Bedingung des isostatischen Gleichgewichts in der Erdkruste (der Sialdecke) aus und berechnet die Größe der Polfluchtkraft. Die ganze Erde wird als ein ``fluidaler Körper'' betrachtet, der unter der Wirkung der säkularen Kräfte dem Gleichgewichtszustande zustreben kann. Wäre die Masse gleichmäßig in der Erdkruste verteilt, so wäre die Erdoberfläche ein Ellipsoid. Dieses Ellipsoid wird das innere Referenzellipsoid genannt. Wegen der verschiedenen Lagen des Rotationspoles und des Referenzpoles entstehen die Deformationskräfte, die die Anpassung des Erdkörpers hervorrufen. Bei dieser Deformation strebt die Rotationsachse danach, sich der Achse des Referenzellipsoids zu nähern. Der Trägheitspol wird die mittlere Lage des Rotationspoles bei den periodischen Bewegungen des letzten auf der Erdoberfläche sein. Die Behandlung dieser Erscheinung führt den Verf. zu dem Satz, der durch folgende Gleichung ausgedrückt wird: \[ \mathfrak {v} = \frac {\varkappa }{2(C - A)} \text{ grad } \Omega, \] wobei \(\mathfrak {v}\) die Geschwindigkeit des Trägheitspoles, \(A\) und \(C\) die Hauptträgheitsmomente des Simakernes und \(\Omega \) das Trägheitsmoment der Sialdecke sind. Die Erdoberfläche wird zum Feld des Skalars \(\Omega \), da man jedem Punkt dieser Fläche den zugehörigen Wert des \(\Omega \) bezüglich der durch diesen Punkt und den Erdmittelpunkt hindurchgehenden Achse zuordnen kann. Es folgt, daß die Bahnkurve des Rotationspoles die Vektorlinie des grad \(\Omega \) ist. Die bekannte Gestaltung der Sialdecke gibt alle erforderlichen Daten zur Berechnung der säkularen Bahn des Rotationspoles. Der Anpassungskoeffizient \(\varkappa \) kann aus den Beobachtungen über Breiteschwankungen gewonnen werden. Die Vervollständigung dieser Untersuchungen ist in anderen Abhandlungen des Verf. gegebn. (Siche: \textit{B. Gutenberg}, Handbuch der Geophysik, Bd. I, Abschnitt II und Gerlands Beiträge z. Geophysik 42 H. 1, 1934.)
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