Condensations in an expanding universe. (Q565143)
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scientific article; zbMATH DE number 2552546
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Condensations in an expanding universe. |
scientific article; zbMATH DE number 2552546 |
Statements
Condensations in an expanding universe. (English)
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1932
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Vorliegende Untersuchung teilt Verf. in zwei Hauptabschnitte. Im ersten beschäftigt er sich mit der Theorie expandierender und kontrahierender Weltmodelle unter Annahme eines isotropen Druckes und einer kugelsymmetrischen, sonst aber ungleichförmigen Massenverteilung. Die Linienelemente, die man so für das raumzeitliche Kontinuum erhält, sind typisch zweifacher Art und werden als ``innere'' und ``äußere'' Lösungen bezeichnet. Dabei werden unter inneren Lösungen solche in Gebieten in der Nähe von Kondensationen verstanden, wo der Gleichgewichtszustand wesentlich von der Dichte der Kondensation abhängt, unter äußeren Lösungen dagegen solche in entfernteren Gebieten vom Kondensationszentrum derart, daß die Gesamtmasse der Kondensation den wesentlichen Faktor darstellt, von dem der Gleichgewichtszustand abhängt. Stets ergibt sich ein Materiefluß vom bzw. zum Zentrum der Kondensation, je nachdem das Universum kontrahierend oder expandierend vorausgesetzt wird. Für hinreichend kleine Kondensationen (im Verhältnis zur Größe der Welt als Ganzes) erweist sich der Kondensationsradius vom Weltradius unabhängig. Man hat dann zweierlei Kondensationstypen zu unterscheiden, nänlich Kondensationen, welche im Antipodenzentrum von einer Kondensation gleichen Charakters begleitet sind und solche, denen im Antipodenzentrum ein ``hole'' entspricht, d.h. ein Gebiet, dessen Dichte geringer ist als die der umgebenden mehr entfernten Teile des Universums. Im zweiten Teil seiner Untersuchungen versucht Verf. eine Anwendung der als ``äußere'' bezeichneten Lösungen auf wirklich vorliegende Verhältnisse in Spiralnebeln. Dabei stellt sich heraus, daß die Annahme einer isotropen Druckverteilung in der Welt der Gegenwart nicht statthaft ist. Dies Ergebnis spricht für die Annahme, daß nur in sehr früher Entwicklungsstufe der Kondensationsbildung, als \textit{Einsteins} Zylinderuniversum zu expandieren begann, die errechneten Linienelemente verwendbar sind, und daß der Prozeß der Nebelbildung der gegenwärtigen Welt wahrscheinlich bereits abgeschlossen war, bevor der Weltradius den anderthalbfachen ursprünglichen Wert erreicht hatte.
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