Introduction to the history of science. I, II 1, II 2. I: From Homer to Omar Khayyam. II 1: From Rabbi ben Ezra to Gerard of Cremona. II 2: From Robert Grosseteste to Roger Bacon. (Q570801)
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scientific article; zbMATH DE number 2554763
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Introduction to the history of science. I, II 1, II 2. I: From Homer to Omar Khayyam. II 1: From Rabbi ben Ezra to Gerard of Cremona. II 2: From Robert Grosseteste to Roger Bacon. |
scientific article; zbMATH DE number 2554763 |
Statements
Introduction to the history of science. I, II 1, II 2. I: From Homer to Omar Khayyam. II 1: From Rabbi ben Ezra to Gerard of Cremona. II 2: From Robert Grosseteste to Roger Bacon. (English)
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1931
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Da der 1927 erschienene erste Band dieses literarisch-biographischen Handbuchs in den F. d. M. (53, 1), der Schriftleitung damals nicht erreichbar, nur mit dem Titel angezeigt worden ist, soll er an dieser Stelle zusammen mit dem 1931 in zwei Halbbänden ausgegebenen Bd. II etwas ausführlicher besprochen werden. Der Zweck des Werks ist, wie Verf. am Beginn ausführt, ``kurz, aber so vollständig wie möglich, die Entwicklung einer wesentlichen Phase der menschlichen Kultur darzustellen, die noch nicht hinreichende Aufmerksamkeit gefunden hat, die Entwicklung der Wissenschaften, d. h. des systematischen positiven Wissens. Ich will nicht sagen, daß diese Entwicklung wichtiger ist als irgendeine andere Äußerung geistigen Fortschritts, als z. B. die Entwicklung der Religion, der Kunst, des Rechts. Aber sie ist ebenso wichtig, und keine Geschichte der Kultur kann als vollständig angesehen werden, die der Darstellung des Fortschritts der Wissenschaften nicht beträchtlichen Platz einräumt. Sollten wir irgendeinen Zweifel darin setzen, so würde es genügen, uns zu fragen, was denn den wesentlichen Unterschied zwischen der heutigen und früheren Kulturen ausmacht. Durch die ganze Geschichte hindurch findet man in jeder Epoche, und fast in jedem Lande, eine kleine Zahl von Heiligen, von großen Künstlern, von Gelehrten. Die Heiligen der Gegenwart sind nicht notwendig heiliger als die vor tausend Jahren, unsere Künstler nicht notwendig größer als die der alten Griechen, \dots, und unsere Gelehrten natürlich nicht notwendig begabter als die der Alten; aber eins ist sicher: Das Wissen ist jetzt umfassender und genauer. Der Erwerb und die Ordnung positiven Wissens ist die einzige menschliche Tätigkeit, die in Wahrheit wächst und fortschreitet. Unsere Kultur ist wesentlich verschieden von früheren, weil unser Wissen von der Welt und von uns selbst tiefer, exakter und sicherer ist, weil wir allmählich gelernt haben, die Kräfte der Natur zu entwirren, und weil wir uns bemüht haben, sie durch strenge Befolgung ihrer Gesetze zu fesseln und sie der Befriedigung unserer Bedürfnisse dienstbar zu machen. '' ``Mein Werk enthält nur wenig Beziehungen zur politischen und Wirtschaftsgeschichte, \dots, noch handle ich von der Geschichte der Kunst \(\cdots\). Dagegen fühlte ich mich gezwungen, der Geschichte der Religion viel Raum zu widmen. '' Die Darstellung ist chronologisch geordnet. In jedem Zeitabschnitt werden die Beiträge zu den einzelnen Wissenschaften geschildert; dabei wird jeder Forscher einzeln aufgeführt, mit einer ganz kurzen Beschreibung des Lebens, der Wirksamkeit und der Leistungen und einer kurzen Aufzählung der Werke, der Editionen und Übersetzungen derselben und der ihn betreffenden Veröffentlichungen. Der erste Band enthält neben einem einleitenden, Zweck und Anlage des Gesamtwerks umreißenden Abschnitt vierunddreißig Kapitel. Von diesen behandelt Kap. I ``Die Dämmerung der griechischen und hebräischen Wissenschaft (das neunte und achte Jahrhundert vor Christus)'', Kap. II ``Die Dämmerung der iranischen Wissenschaft (das siebente Jahrhundert vor Christus)'' -- die babylonische, sumerische und ägyptische Kultur hat Verf. also nicht berücksichtigt --, Kap. III das Zeitalter des \textit{Thales} und \textit{Pythagoras} (das sechste Jahrhundert vor Christus) und Kap. IV das Zeitalter der beiden \textit{Hippocrates} (das fünfte Jahrhundert vor Christus). Die weiteren dreißig Kapitel betreffen je ein halbes Jahrhundert, von der ersten Hälfte des vierten vorchristlichen bis zur zweiten Hälfte des elften nachchristlichen Jahrhunderts. Jedes dieser halben Jahrhunderte wird als Zeitalter eines großen Gelehrten bezeichnet, den es hervorgebracht hat. Der erste Teilband des zweiten Bandes ist ganz dem zwölften Jahrhundert gewidmet; er ist, entsprechend den beiden Hälften des Jahrhunderts, in zwei Hauptabschnitte eingeteilt, die Verf. als das Zeitalter des \textit{Guilelmus de Conchis, Abraham ben Ezra} und \textit{Ibn Zuhr} bzw. als dasjenige des \textit{Gerard von Cremona, Ibn Rushd} und \textit{Maimonides} bezeichnet. In jedem dieser Abschnitte werden nach einem allgemeinen Überblick über die geistige Situation und den Stand der Wissenschaft bei Beginn der Epoche der Reihe nach die religiösen Hintergründe, die Übersetzer, die philosophischen Hintergründe, Mathematik und Astronomie, Physik, Technologie und Musik, Chemie, Erdkunde, die beschreibenden Naturwissenschaften, die Medizin, die Geschichtswissenschaft, Recht und Soziologie, Philologie und Unterrichtswesen behandelt. In dem dem dreizehnten Jahrhundert gewidmeten zweiten Halbband des zweiten Bandes ist die Einteilung im wesentlichen die gleiche. Die erste Hälfte dieses Jahrhunderts nennt Verf. das Zeitalter des \textit{Robert Grosseteste, Ibn al-Baiṭār} und \textit{Jacob Anaṭoli}, die zweite als dasjenige des \textit{Roger Bacon, Jacob ben Maḥir ibn Tibbon} und \textit{Quṭb al-dīn al-Shīrazī}. Am Schluß von Bd. I und von Bd. II\(_2\) findet sich je ein ausführliches Register, am Schluß von Bd. II\(_2\) auch ein griechisches Register.
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