Kritische Bemerkungen zu Hugo Dinglers Buch ``Das Experiment''. (Q571245)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Kritische Bemerkungen zu Hugo Dinglers Buch ``Das Experiment. |
scientific article; zbMATH DE number 2555105
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Kritische Bemerkungen zu Hugo Dinglers Buch ``Das Experiment''. |
scientific article; zbMATH DE number 2555105 |
Statements
Kritische Bemerkungen zu Hugo Dinglers Buch ``Das Experiment''. (English)
0 references
1931
0 references
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit \textit{H. Dinglers Buch} ``Das Experiment'' (1928; F. d. M. 54, 61 (JFM 54.0061.*)) auseinander. Die Verf. wenden sich gegen den extremen Konventionalismus \textit{Dinglers}, der mit einem a priori gegebenen System die Wirklichkeit, die Physik erkennen zu können glaubt. Im einzelnen erörtert \textit{v. Aster} die Stellung \textit{Dingler}s zur nichteuklidischen Geometrie, der \textit{Dingler} wohl einen Wert als rechnerisches Hilfsmittel, aber keinerlei Bedeutung für die experimentell erfaßbare Realität zugesteht; im Zusammenhang damit \textit{Dingler}s Einführung der ``Ebene'' als geometrischen Grundbegriffes, seine Definition des ``starren Körpers'', der für \textit{Dingler} ``euklidisch geeicht'' ist, und seinen Begriff der wissenschaftlichen Ökonomie. \textit{Vogel} untersucht den Teil des Buches, der der eigentlichen Physik gewidmet ist. Er erörtert die ``Wirkungsgestalten'', mit deren Hilfe \textit{Dingler} z. B. die ganze klassische Mechanik a priori herleitet: die Fernwirkungsgestalt (Gravitation), durch die \textit{Dingler} das Gravitationsgesetz und dann die Begriffe ``Kraft'' und ``Masse'' gewinnt (\textit{Dingler} behauptet hier sogar, daß der Begriff der schweren Masse der einzig mögliche sei und ein davon unabhängiger Begriff der trägen Masse sich nicht gewinnen lasse), die Nahwirkungsgestalt und die Zeit. Bezüglich des Zeitbegriffs wendet sich Verf. vor allem gegen \textit{Dingler}s Meinung, daß die von ihm vertretene Definition die für die Praxis allein in Betracht kommende sei.
0 references