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Reine und angewandte Naturwissenschaft. - MaRDI portal

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Reine und angewandte Naturwissenschaft. (Q571333)

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scientific article; zbMATH DE number 2555173
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English
Reine und angewandte Naturwissenschaft.
scientific article; zbMATH DE number 2555173

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    Reine und angewandte Naturwissenschaft. (English)
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    1931
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    Wiedergabe der Rektoratsrede an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (15.10.1928). Verf. geht davon aus, daß sich die Technischen Hochschulen in den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr der wissenschaftlichen Forschung zugewendet haben, eine Entwicklung, die vielfach durch das Schlagwort gekennzeichnet werde: ``Die Technischen Hochschulen müssen ganz allgemein zu Hochschulen der angewandten Naturwissenschaften werden, im Gegensatz zu den Universitäten, in denen neben den Geisteswissenschaften die ``reinen'' Naturwissenschaften im Mittelpunkte zu stehen haben.'' Dieses Schlagwort veranlaßt Verf., die Begriffe ``reine'' und ``angewandte'' Naturwissenschaft näher zu untersuchen. Zur Unterscheidung der Natur- von den Geisteswissenschaften erklärt Verf. zunächst, daß ''allein für die Naturwissenschaften das durch die sinnliche Anschauung Gegebene oder Darstellbare, die sinnlich wahrnehmbare und räumliche Natur einzig in Frage kommendes Objekt ist''. Er führt dann weiter aus, ``daß die Trennung der Naturwissenschaften in reine und angewandte (praktisch nützliche) unzweckmäßig, unglücklich und letzten Endes unmöglich ist''. Dafür setzt Verf. die Gliederung des Gesamtkomplexes der Wissenschaften ``nach dem Objekt der Untersuchung in Geisteswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften schlechthin und technische Wissenschaften'', indem er unter technischen Wissenschaften solche versteht, die ``Objekte betrachten, welche nicht von der Natur als natürliche Einheiten gegeben sind, sondern die unter Benutzung der Naturgesetze von Menschen planmäßig geschaffen werden''. In diesem Sinne gelangt nun Verf. zu der folgenden Umreißung des Aufgabenbereichs der Technischen Hochschulen, die allerdings eine scharfe Trennungslinie zwischen Universität und Technischer Hochschule nach seiner Ansicht unmöglich macht: ``Die Technischen Hochschulen sind Pflegestätten \textit{technischer Wissenschaften}, wo technische Werke als solche nach \textit{wissenschaftlichen} Grundsätzen untersucht werden. Aber sie würden ohne Unterbau sein und zu Anstalten heruntersinken, die nichts mehr als eine Anleitung für zweckmäßige Ausführung schon bestehender technischer Werke wären, wenn in ihnen nicht die ``reinen'', in eminenter Weise praktisch wichtigen Naturwissenschaften den breitesten Raum einnehmen\(\ldots\) Und \(\ldots\) wird offenbar, daß auch ein wichtiger Teil der Geisteswissenschaften notwendige Grundlage für die \textit{technischen Wissenschaften} ist.''
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