Isaac Newton och hans ``Naturvetenskapens Matematiska Principer''. I-VI. (Q577619)

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scientific article; zbMATH DE number 2560419
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English
Isaac Newton och hans ``Naturvetenskapens Matematiska Principer''. I-VI.
scientific article; zbMATH DE number 2560419

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    Isaac Newton och hans ``Naturvetenskapens Matematiska Principer''. I-VI. (English)
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    1928
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    Diese Reihe von Aufsätzen über \textit{Newton}s ``Philosophiae naturalis Principia mathematica'', London 1687, enthält mancherlei Interessantes sowohl über die berühmte Publikation selber als bezüglich der sukzessiven Entfaltung des Gegenstandes durch \textit{Newton} nebst Dokumenten in Prioritätsfragen und Einstellung einiger Zeitgenossen \textit{Newton}s gegenüber dem Gegenstand. Eine Fortsetzung der Artikelserie ist übrigens 1936 noch begonnen worden. Schon der Lebenslauf \textit{Newton}s von Geburt an, in Woolsthorpe am 25. Dez. 1642, wird etwas ausführlicher dargelegt. Hervorgehoben wird, daß er, nachdem er als neunzehnjähriger im Trinity College, Cambridge, eingeschrieben worden war, seine Studien mit Erfolg absolvierte und daraufhin schon 1669 mit nur 27 Jahren zum Lucasian Professor in Mathematik ernannt worden ist. \textit{Newton}s wissenschaftliches Wirken fällt eigentlich in die Zeit von dieser seiner Anstellung an bis 1695 (er hatte jedoch vordem schon die Zusammensetzung des Lichts entdeckt), wurde aber in der folgenden Periode, als er nach London übergesiedelt war, bis zu seinem Tode 1727 immerwährend fortgesetzt. In London trat er allmählich mehr in das öffentliche Leben, erhielt im Zusammenhange damit mannigfache Auszeichnungen und genoß allgemeine Würdigung. Er war während verschiedener Perioden Mitglied des Parlaments. Er war 1703-1727 Präsident der Royal Society und verwaltete bis zum Ende mit bestem Erfolg sein Amt als Münzdirektor (Master of the Mint). \textit{Newton}s wissenschaftliches Wirken erstreckte sich auf drei Wissenschaften: die Optik, die Mathematik und die Astronomie, womit sich Verf. der Reihe nach beschäftigt, und zwar, nach Erwähnung der optischen Werke nebst einer Reproduktion des Spiegelteleskopes \textit{Newton}s, zunächst mit dem sog. Fluxionscalculus, mit dem \textit{Newton} sich dem \textit{Leibniz}schen Differentialkalkül sehr annäherte, weshalb er mit \textit{Leibniz} in Korrespondenz und in Kontroversen geraten ist. In der Geometrie hat \textit{Newton} gemäß Verf. nichts Wesentliches hinterlassen; er beherrschte aber diese Disziplin so vollständig, daß er fast alle seine astronomischen Resultate geometrisch ableiten konnte. Gemäß der Studie des Verf. wurde das ``Gravitationsgesetz oder mit \textit{Newton}s Bezeichnung das umgekehrte Quadratgesetz'' eigentlich mit Hilfe der \textit{Kepler}schen Gesetze abgeleitet, und das Verhältnis zwischen der Schwere in der Distanz der Mondbahn und an der Erdoberfläche scheint dabei eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben, obwohl die Resultate des Vergleichs in dieser Hinsicht von \textit{Newton} selbst als recht befriedigend bezeichnet werden. Mit Annahme des Gravitationsgesetzes konnte er umgekehrt die \textit{Kepler}schen Gesetze ableiten. Seine diesbezüglichen Untersuchungen wie vieles andere wollte \textit{Newton} nicht frühzeitig bekanntmachen, da ihm unter anderen -- ausländischen -- Gelehrten auch \textit{Hooke}, der Schriftführer der Royal Society, im Wege gestanden hätte. Erst nach mehreren Aufforderungen von \textit{Halley} entschließt er sich, das Wesentliche der Royal Society in einer Abhandlung ``De motu corporum'' zu übergeben. Dasselbe ist später in den Principia enthalten, die er nunmehr während des kurzen Zeitraumes von 17 bis 18 Monaten vollendete. Hierzu führt Verf. außer einzelnen Theoremen noch viele briefliche Auszüge \textit{Newton}s an, die für die vorliegenden Fragen zweifelsohne von Interesse sind. Im Frühling 1685 war der erste Teil der Principia vollendet. Was besonders große Schwierigkeiten bereitet hatte, die doch schließlich überwunden werden sollten, war die Theorie der Kometen (Bahnbestimmung) im dritten Buche der Principia. Für nähere Prüfung mehrerer theoretischer Sätze brauchte \textit{Newton} Beobachtungstatsachen mancher Art. Diesbezüglich war ihm \textit{Flamsteed}, der Gründer des Greenwich Observatory und erster Royal Astronomer, behilflich, bis das gute Verhältnis zwischen den beiden durch besondere Umstände aufhörte. Auch bezüglich solcher intimen Vorgänge werden vom Verf. briefliche Dokumente vorgelegt. Verf., der hin und wieder zur Ergänzung seiner Darstellung auf die Principia zurückkommt, hat in einem 1936 erschienenen Artikel, dessen Fortsetzung noch er wartet wird, die Schwierigkeiten betont, die \textit{Newton} begegnet sind bei dem Versuche, die Gravitationsgesetze zu finden, die mit einer Apsidenbewegung verbunden sind. \textit{Newton} gibt indessen eine recht befriedigende Lösung dieser Frage, obschon zugestanden werden soll, daß dieses besondere Verhalten der Bahnellipsen erst später durch \textit{Laplace} eine allgemein gültige Erklärung gefunden hat.
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