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Zur allgemeinen Relativitätstheorie. - MaRDI portal

Zur allgemeinen Relativitätstheorie. (Q5908831)

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scientific article; zbMATH DE number 2599591
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English
Zur allgemeinen Relativitätstheorie.
scientific article; zbMATH DE number 2599591

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    Zur allgemeinen Relativitätstheorie. (English)
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    1923
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    Der Verf. sucht seine allgemeine Relativitätstheorie so zu verallgemeinern, daß sie auch die elektromagnetischen Erscheinungen umfaßt. Er stellt dabei aber nicht wie Weyl der das Gravitationsfeld darstellenden quadratischen Form \(g_{ik}dx_idx_k\) eine das elektromagnetische beherrschende, davon unabhängige lineare zur Seite, sondern er sucht beide aus den Tensorkomponenten \(\Gamma_{\alpha\beta}^k\) des affinen Zusammenhanges abzuleiten. Wenn man diesen die Symmetriebedingung \(\varGamma_{\alpha\beta}^k=\varGamma_{\beta\alpha}^k\) auferlegt, sind es \(40\) an der Zahl. Sie sollen das Feld definieren. Aus ihnen läßt sich nach Weyl der Riemann-Christoffelsche Tensor und dessen Verjüngung \(R_{kl}\) ableiten, wobei \[ R_{kl} = -\frac{\partial\varGamma_{kl}^\alpha}{\partial x_\alpha} + \varGamma_{k\beta}^\alpha\varGamma_{l\alpha}^\beta + \frac{\partial\varGamma_{k\alpha}^\alpha}{\partial x_l} \varGamma_{kl}^\alpha\varGamma_{\alpha\beta}^\beta . \] Wenn weder wie in der ursprünglichen Einsteinschen Theorie \(\Gamma_{kl}^\alpha=\left\{\begin{matrix} kl\\ \alpha\end{matrix}\right\}\) ist, noch die Weylsche Annahme gilt, so ist \(R_{kl}\neq R_{lk}\). Der Verf. zerlegt nun diese Größe, die in seiner ursprünglichen Theorie die linke Seite der Feldgleichungen im leeren Raum war, in einen symmetrischen und einen nichtsymmetrischen Bestandteil: \[ R_{kl} = g_{kl} + \varPhi_{kl}. \] Der erste soll das Gravitationsfeld, der zweite, der je den Beziehungen \(\dfrac{\partial\varPhi_{kl}}{\partial r_m} + \dfrac{\partial\varPhi_{lm}}{\partial r_k} + \dfrac{\partial\varPhi_{mk}}{\partial r_l} = 0\) genügt, das elektromagnetische Feld darstellen. Die Feldgleichungen erhält der Verf. einheitlich aus dem Verschwinden der ersten Variation eines Integrals über ein vierdimensionales Volumen \[ \delta \int \mathfrak Hd\tau = 0, \] wobei \(\mathfrak H\) eine skalare Invariante der Feldgrößen \(\Gamma_{kl}^\alpha\) ist. Der Verf. setzt insbesondere \(\mathfrak H = 2\sqrt{-\mid R_{kl}\mid}\), wo \(|R_{kl}|\) die Determinante aus den \(R_{kl}\) bedeutet. Er bildet nun die 40 Lagrangeschen Gleichungen von \(\mathfrak H\) in bezug auf die \(\Gamma_{kl}^\alpha\). Dieses System soll Gravitations- und elektromagnetische Feldgleichungen umfassen. Der Verf. weist nach, daß man für \(\varPhi_{kl} = 0\) in der Tat \(\Gamma_{kl}^\alpha=\left\{\begin{matrix} kl\\ \alpha\end{matrix}\right\}\) und infolgedessen seine ursprünglichen Gravitationsgleichungen erhält, während in sehr schwachen Gravitationsfeldern sich in erster Näherung die Maxwellschen Feldgleichungen ergeben.
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