The diffraction of short electromagnetic waves by a crystal. (Q5910162)
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scientific article; zbMATH DE number 2627618
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | The diffraction of short electromagnetic waves by a crystal. |
scientific article; zbMATH DE number 2627618 |
Statements
The diffraction of short electromagnetic waves by a crystal. (English)
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1912
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Es handelt sich um die Interferenzerscheinungen, welche von \textit{Friedrich, Knipping} und \textit{Laue} beobachtet wurden, wenn ein Kristall durch einen dünnen Strahlenbündel von X-Strahlen durchsetzt wird. Die von \textit{Laue} vorgebrachte Theorie, um für diese Erscheinungen Aufschluß zu geben, fordert die Existenz bestimmter Wellenlängen bei den einfallenden Strahlen, um die Anordnung der erhaltenen Interferenzflecken zu erklären. Dagegen wird nun gezeigt, daß das mit dem Kristall kubischer Zinkblende erhaltene Muster, das \textit{Laue} benutzt hat, tatsächlich das allgemeinste ist, das für eine stetige Folge von Wellenlängen in den einfallenden Strahlen möglich ist, wenn die Atomanordnung in dem Kristall mit der Volumenvalenztheorie von \textit{Pope} und \textit{Barlow} übereinstimmt. Die einfallende Strahlung wird als eine Reihe unabhängiger Stöße angesehen, die Interferenzmaxima als durch Reflexion dieser Stöße in ideellen Ebenen in dem Kristall gebildet, zu denen die Atome angeordnet werden können, indem dieser Gesichtspunkt zu größerer Vereinfachung der Rechnung führt.
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