Deprecated: $wgMWOAuthSharedUserIDs=false is deprecated, set $wgMWOAuthSharedUserIDs=true, $wgMWOAuthSharedUserSource='local' instead [Called from MediaWiki\HookContainer\HookContainer::run in /var/www/html/w/includes/HookContainer/HookContainer.php at line 135] in /var/www/html/w/includes/Debug/MWDebug.php on line 372
Electromagnetic mass. - MaRDI portal

Electromagnetic mass. (Q5910850)

From MaRDI portal
scientific article; zbMATH DE number 2641853
Language Label Description Also known as
English
Electromagnetic mass.
scientific article; zbMATH DE number 2641853

    Statements

    Electromagnetic mass. (English)
    0 references
    0 references
    0 references
    1908
    0 references
    Dieser Aufsatz soll, ähnlich wie der über die wesentliche Bedeutung des \textit{d'Alembert}schen Prinzips, das Bewußtsein schärfen in bezug auf die in der Wissenschaft üblichen Ausdrucksweisen. Um volle Klarheit über den Ausdruck ``elektromagnatische Masse'' zu schaffen, führt der Verf. das hydrodynamische Beispiel einer festen Masse \(m\) vor, die sich in der \(X\)-Richtung durch eine ideale freie Flüssigkeit bewegt. (1) \(Xu=d/dt(\frac 12 mu^2+\frac 12 m_1 u^2)\) ist die Kraftgleichung; hier gibt das Glied \(\frac 12 m_1u^2\) die kinetische Energie der mit dem Körper bewegten Flüssigkeit. Nach Ausführung der Differentiation folgt (2) \(X=(m+m_1)\overset {.} u\), und man deutet die Klammergröße als ``effektive Masse'' von \(m\) unter den gegebenen Bedingungen. Fügt man dagegen einen ideellen Reibungswiderstand \(R\) hinzu, so hat man (3) \(X-R=mdu/dt\) und \(R_1=m_1du/dt\), wobei \(-\frac 12 m_1u^2\) als die negative Arbeit der Kraft \(R\) erscheint. In ähnlicher Weise werden die elektrischen Vorgänge durchgesprochen und die dabei wechselnden Auffassungen hervorgehoben; hierbei ergibt sich unter anderem, daß die elektromagnetische Masse eines Elektrons nicht konstant ist. ``Die Betrachtung, welche die Lage rettet, ist die, daß die ganze effektive Trägheit ohne Rücksicht darauf, was ihre Quelle und wo sie lokalisiert sein mag, tatsächlich in die Rechnung eingesetzt ist, wenn Masse, Impuls, kinetische Energie usw. als dem Elektron anhaftend angesehen werden. Diese Ausdrucksweise wird tunlich bei Wendungen, welche eine physikalische Eigenschaft des Elektrons selbst (seine elektrische Ladung) einschließen und ebenso seine kinematischen Elemente (Beschleunigung, Geschwindigkeit usw.); soweit ist dann die Parallele mit dem Massenfaktor und den kinematischen Faktoren der gewöhnlichen Mechanik gewahrt. Aber während wir von der zweifellosen Bequemlichkeit in diesen in diesen Darstellungsweisen unseren Vorteil haben, kann es von Zeit zu Zeit gut sein, uns an ihre künstliche Natur zu erinnern und dann ihre erdichteten Wesenheiten mit Bewußtsein zu gebrauchen.''
    0 references

    Identifiers